Misbrauchs

Wenn du, eine liebe Person oder irgendjemanden, den du kennst eine Misshandlung von Seiten der Psychiatrie erlitten hast, dann nehme Kontakt zum Bürgerkomitee für Menschenrechte auf. Wir aktivieren ihn.
Se tu, una persona cara o qualcuno che conosci ha subito abusi da parte della psichiatria, mettiti in contatto con il Comitato dei Cittadini per i Diritti umani. Ci attiveremo

mercoledì 24 settembre 2008

Unterschriftensammlung gegen Psychopharmaka an Kinder

Das Bürgerkomitee für Menschenrechte wird am Samstag den 27.September von 9.00 bis 19.00 in Bozen neben dem Özi Museum anwesend sein, um eine große Unterschriftensammlungsaktion zu machen.



In Südtirol will die Psychiatrie eine neue „Kinderkrankheit“ werben. ADHS Aufmerksamkeitsdefizit – Hyperaktivitätsstörung, was sie als „Krankheit“ definieren, obwohl sie keine organischen Abänderungen feststellen können. Diese angebliche Krankheit wird nur mittel einiger dummen Fragen diagnostiziert. Wie zum Beispiel:

- Hat es Schwierigkeiten in Ruhe zu spielen?

- Kann es nicht sitzen bleiben?

- Wenn es sitzt, spielt es mit Händen und Füßen?

- Kann es nicht still bleiben? … und so weiter.

Es gibt keine anderen Mittel, wo die Psychiatrie diese diagnostizieren kann.

Vor kurzem haben gute sechsundvierzig Senatoren der Republik eine Anfrage gegen die Überflutung von Vereinigungen, welche für die Förderung von gefährlichen Psychopharmaka in Schulen sind, präsentiert.

Und jetzt haben wir die erschütternden Absichten der Psychiatrie im Gesundheitswesen von Südtirol erfahren. Es ist ein offizieller Brief des Gesundheitsassessors, welcher über ein Projekt über Massendiagnosen aller Kinder spricht, beginnend schon mit dem Kleinkindalter an, mit dem Ziel, sie als geisteskrank zu diagnostifizieren und zu etikettieren, aber schlimmer noch sie mit gefährlichen Psychopharmaka vollzustopfen, welche Selbstmordgedanken und schwere Herzprobleme hervorrufen können.

Die Bevölkerung von Südtirol möchte die Kinder gegen die psychiatrischen Lobby und der Pharmaindustrie schützen, aber die politische Schicht hat bis jetzt leider noch nichts gemacht.

Wenn Sie ein Herz für unsere Kinder haben, solange sie noch nicht als geisteskrank abgestempelt, und mit gefährlichen Psychopharmaka vollgestopft worden sind, dann kommen Sie am Samstag den 27.September von 9.00 bis 19.00 vorbei, um in Bozen neben dem Özi Museum Ihre Unterschrift abzugeben. Ihr könnt helfen.

www.ccdubozen.org


Petizione contro la somministrazione di psicofarmaci ai bambini


Il Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani sarà presente sabato 27 settembre dalle 9.00 alle ore 19.00 a Bolzano presso il Museo Özi per organizzare una grande raccolta di firme.

In Alto Adige la psichiatria sta promuovendo una nuova “malattia dei bambini”: ADHD mancanza di attenzione e iperattivitá. Da loro definita “malattia”, anche se non riescono a dimostrare nessuna alterazione organica. Questa presunta malattia viene diagnosticata solo con qualche sciocca domanda. Come per esempio:

- Ha difficoltà a giocare tranquillamente?

- Non riesce a stare seduto?

- Da seduto giocherella con le mani e i piedi?

- Non riesce a stare in silenzio? ... e così via.

Non esiste nessun altro mezzo con il quale si possano fare delle diagnosi.

Recentemente ben quarantasei senatori della repubblica hanno presentato un’interrogazione contro l’invasione delle associazioni pro-psicofarmaci nelle scuole che propagandano l’uso di pericolosi psicofarmaci sui minori.

E ora abbiamo scoperto le sconvolgenti intenzioni della psichiatria e della sanità altoatesina. C’è una lettera ufficiale dell’assessorato alla sanità che parla di un progetto di screening per tutti i bambini a partire da età tenerissime al fine di “diagnosticarli” ed etichettarli come malati mentali, o peggio imbottirli di pericolosi psicofarmaci che possono indurre pensieri suicidi o creare gravi problemi cardiaci.

La gente dell’Alto Adige vuole proteggere i bambini dalle lobby psichiatriche e dalle case farmaceutiche, ma la classe politica non si è ancora fatta sentire.

Se avete a cuore i nostri bambini, affinché non vengano etichettati come malati mentali e imbottiti con pericolosi psicofarmaci, allora venite al Museo Özi a Bolzano sabato 27 settembre dalle 8.00 alle 19.00 per firmare la nostra petizione. Voi potete aiutare.

www.ccdubozen.org

domenica 14 settembre 2008

GROSSER SKANDAL IN SÜDTIROL

PSYCHOLOGISCHE TESTS AN ALL UNSERE KINDER !!??

In einer vergangen Antwort gab der Gesundheitslandesrat an Radio Südtirol, welcher Informationen über die sanitären Vorgehensweisen der Provinz Südtirol haben wollte, weil er über die psychopathologischen Massentests in den Schulen, und über den Missbrauch von Psychopharmaka an Kinder besorgt war, gab er ihm inklusiv folgende erschütternde Erklärung als Antwort:

„… Dieses Projekt sieht ein für das ganze Staatsgebiet und alle fachlich zu begutachtenden Kinder in gleicher Form durchzuführendes breit gefächertes diagnostisches Programm vor, um Störungen aus dem Formenkreis des ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit – Hyperaktivitätssyndrom) und ähnliche Problematiken früher, besser und genauer zu erkennen und die Ergebnisse nach festgelegten Kriterien zu bewerten.“

Das ist skandalös!!! Man glaubt, (oder vielleicht ist der Landesrat wirklich so überzeugt, was noch schlimmer wäre) dass ein Projekt gemacht werden soll, wo schon vom Kleinkindalter an aufwärts Massendiagnosen von allen Kindern durchgeführt werden sollte. Genau das ist die größte Misshandlung, gegen welche wir vorgehen: Die Massendiagnosen von allen Kindern. Wir klagen seit Jahren an, dass diese Massendiagnosen ein Teil der Marketingsstrategie der Pharmaindustrie und der psychiatrischen Lobby ist, um Psychopharmaka zu verkaufen, wie es schon in Amerika und anderswo passiert ist. Mit diesen Tests laufen die als krank abgestempelten Kinder Gefahr, für ein Leben lang als Geistesgestört abgestempelt zu werden, oder noch schlimmer, mit gefährlichen Psychopharmaka gefüttert zu werden, welche Drogen, bzw. Rauschgifte sind und auch abhängig machen können. Außerdem laufen die Kinder Gefahr, Selbstmordgedanken zu haben, Herzkreislaufstörungen zu bekommen, welche sogar bis zum Tode führen können. Ebenso können andere gesundheitliche Schäden entstehen.

Hier bestätigt der Assessor unsere Befürchtungen!

ABER HIER IST DAS PROBLEM GANZ SCHÖN GROSS! Ein demokratischer Staat ist am Dienst der Bürger ausgerichtet; liefert Dienste auf Anfragen der Bürger; und dringt nicht in ihre Häuser und in ihr Leben ein, nicht mal in die Schulen. Die Psychopathologischen Tests IN GROSSEM UMFANG sind ein Einmarsch des Staates in den Familien und in den Leben der Bürger. Sie stützen sich an einer Vision eines diktatorischen Staates und vertreten ein GROSSES RISIKO FÜR DIE DEMOKRATIE.

Es handelt sich um ein politisches Problem.

Weiters hatte der Gesundheitslandesrat folgendes erklärt:

„… Daraus erwachsen dann Verdachtsdiagnosen und Therapievorschlage, die von Elternberatung und schulischen Maßnahmen über gezielte funktionstherapeutische Hilfen bis zu Einzel- und Familienpsychotherapie und medikamentösen Ansätzen reichen. Die letzteren werden dabei von der Erstverabreichung an nach einem genauen Kontroll – und Visitenplan durchgeführt und ausgewertet.“

Also, hier ist die Marketings Strategie der Pharmaindustrie und der psychiatrischen Lobby in einer guten Art und Weise detailliert beschrieben. Wir haben kein Vertrauen an ihre Kontrollversprechungen.

Und noch darüber hinaus gibt es keine objektiven Tests, welche bestätigen, dass ADHS / DAMP eine Störung oder eine wirkliche und wahrhaftige Krankheit ist. Im einem Kongress der besten ADHS Experten haben sie folgendes zugegeben: „Unsere Kenntnisse über den Grund oder über die Gründe von ADHS bleiben hauptsächlich Spekulationen“.

Warum wird für eine Krankheit, welche wissenschaftlich nicht anerkannt ist dieses ganze Geld der Provinz ausgegeben?

Eine andere atemberaubende Erklärung des Landesrates war folgende:

„… De facto bedarf es dafür aber einer gezielten Absicht, da das Mittel, um eine solche Wirkung zu entfalten, zu Pulver zerstoßen und wie Kokain geschnupft werden müsste.“

In einer der vergangenen Vorträge hatte ein Neuropsychiater von Bozen behauptet, dass Ritalin keine Droge ist, welche nicht Abhängigkeit macht, dass Psychopharmaka Schäden verursacht und dass Ritalin eine komplett andere Sache ist.

Aber trotzdem versucht der Gesundheitslandesrat die Gefahren mit dieser Behauptung zu minimieren, anstelle die unerwünschten Nebenwirkungen von Ritalin anzugeben, welche folgende sind: Nervosität, Schlaflosigkeit, Überempfindlichkeit, Magersucht, Übelkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, hoher Blutdruck, Veränderungen der Pulsfrequenz, Herzrasen, Angina, Bauchschmerzen, Appetitverlust, Gewichtsverlust und toxische Psychosen; bei einigen Kindern auch das Tourette-Syndrom (motorische Automatismen, unkontrollierte Zuckungen).

[http://www.einsatzfuerkinder.de/psychiatry%27s_wonder_drugs.htm]

Der Selbstmord ist die schlimmste Komplikation der Entzugserscheinungen von Ritalin und von ähnlichen Psychopharmaka, die Amphetamine enthalten.

[http://www.ccdu.org/psicostimolanti]

Für andere Informationen: www.ccdubozen.org


SCANDALO A BOLZANO:
TEST PSICOPATOLOGICI A TUTTI I BAMBINI !!??

In una risposta inviata a Radio Südtirol dall'Assessore alla Sanità sulle pratiche sanitarie della Provincia di Bolzano per quanto concerne gli screening psicopatologici nelle scuole e l'abuso di psicofarmaci ai bambini, è stata inclusa questa scioccante dichiarazione:

“… Questo progetto prevede le varie competenze necessarie, per l'intero territorio nazionale, al fine di analizzare tutti i bambini nella stessa forma attuando un ampio programma di diagnostica per trovare il più precocemente e più velocemente possibile i disturbi nell’ambito dell’ADHD e problemi simili e per pronosticare i risultati in base a criteri stabiliti.“

Questo è scandaloso!!! Si cerca di far credere (o forse l’assessore ne è veramente convinto, il che è peggio) che ci sia un progetto di screening per tutti i bambini a partire da età tenerissime. Questo è esattamente l’abuso più grave contro cui ci battiamo: lo screening di tutti i bambini. Noi denunciamo da anni che questo è parte di una campagna di marketing delle case farmaceutiche e delle lobby psichiatriche per vendere psicofarmaci come è già successo in America e altrove. Con questi test i bambini “diagnosticati” vengono etichettati come malati mentali, o peggio, imbottiti di pericolosi psicofarmaci, che sono stupefacenti, droghe che possono dare dipendenza. Alcuni di questi farmaci possono indurre pensieri suicidi, altri creare gravi problemi cardiaci, che possono portarli fino alla morte.

L’assessore ci conferma le nostre preoccupazioni!

MA QUI IL PROBLEMA È BEN PIÙ GRAVE! Uno Stato democratico è al servizio dei cittadini; fornisce servizi su richiesta dei cittadini; non entra nelle loro case e nella loro vita per schedarli, nemmeno nelle scuole. I test psicopatologici SU LARGA SCALA sono l’invasione dello stato nella famiglia e nella vita dei cittadini. Si fondano su una visione di stato totalitaria e rappresentano un GRAVE RISCHIO PER LA DEMOCRAZIA.

Si tratta di un problema politico.

Inoltre l’Assessore ha dichiarato:

„… In seguito, in base a questa sospetta diagnosi e alla terapia consigliata, si daranno consigli ai genitori e alla scuola per azioni mirate ad iniziare l’assistenza individuale, la psicoterapia familiare e i farmaci. Questi ultimi sono soggetti a un controllo preciso e all’effettuazione di un piano di visite e di valutazione.“

Beh, qui la strategia di marketing delle case farmaceutiche e delle lobby psichiatriche è descritta in modo dettagliato. Le promesse di controlli non ci soddisfano.

Per di più, non esiste nessuna prova oggettiva che l’ADHD/DAMP sia un disturbo o una malattia vera e propria; In un convegno, i massimi esperti mondiali di ADHD hanno ammesso: “Le nostre conoscenze sulla causa o le cause dell’ADHD rimangono per lo più speculative”.

Perché spendere tutti questi soldi della provincia per una malattia non dimostrata scientificamente?

Un’altra dichiarazione mozzafiato dell’Assessore è stata:

“… De facto è necessario un chiaro intento, perché questo farmaco, per avere questo effetto deve essere ridotto in polvere e sniffato come la cocaina.”

In una recente conferenza sull’ADHD un neuropsichiatra di Bolzano ha affermato che il Ritalin non è una droga, che non crea dipendenza, che gli psicofarmaci creano danni ma il Ritalin è tutta un’altra cosa.

Ora anche lo stesso Assessore alla Sanità cerca di minimizzare il pericolo con questo tipo di affermazioni invece di riferire gli effetti collaterali del Ritalin che sono: nervosismo, insonnia, ipersensibilità, anoressia, nausea, vertigini, mal di testa, sonnolenza, pressione arteriosa alta, cambiamenti nella frequenza cardiaca, palpitazioni, angina, dolore addominale, perdita di appetito, perdita di peso e psicosi tossica, e per alcuni bambini la sindrome di Tourette (automatismo motorio, sobbalzi incontrollati).

[http://www.einsatzfuerkinder.de/psychiatry%27s_wonder_drugs.htm]

Il suicidio è la maggiore complicazione dell'astinenza dal Ritalin e da farmaci simili contenenti anfetamina.

[http://www.ccdu.org/psicostimolanti]

Per altre informazioni: www.ccdubozen.org

Der Fall Sebnitz

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Ein Leser-Beitrag von T. Brendle

"Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich möchte Ihnen einen Artikel über den "Fall Sebnitz" und einen Teil seiner Hintergründe zuschicken,
den ich nach Recherchen im Internetz verfasst habe
(sauber recherchiert, nur öffentlich im Netz zugängliche Quellen mit Quellenangaben).
Wenn Sie ihn verwenden können, dürfen sie ihn gerne auf Ihre Seite stellen.
Mit freundlichen Grüßen, T. Brendle"

Der „Fall Sebnitz“ und ein Teil seiner Hintergründe
Im Juni 1997 ertrank im Schwimmbad des sächsischen Sebnitz der 6-jährige Joseph, Sohn von Renate Kantelberg-Abdulla und ihres aus dem Irak stammenden Mannes, unter bisher ungeklärten Umständen. Drei Jahre später löste die Behauptung der Mutter, ihr Kind sei von „Rechtsextremisten“ ermordet worden, einen deutschlandweiten medialen Empörungssturm aus: „Neonazis ertränken Kind – eine ganze Kleinstadt schaut weg“, so titelte sinngemäß die „Bild-Zeitung“ in 10 cm großen Lettern, Talk-Shows beschäftigten sich mit dem „Kindermord in Sebnitz“. Mittlerweile wissen wir, dass an der Horrorgeschichte von den „50 Neonazis“ im Freibad nichts dran ist, alle Belastungszeugen sind von ihren anfänglichen Aussagen wieder abgerückt. Es besteht sogar der Verdacht, dass sie für ihre Falschaussagen Geld erhalten hatten. Dennoch bleibt der Fakt bestehen, dass der kleine Joseph ertrank, auch ein Verbrechen wird nach wie vor nicht ausgeschlossen. Bei der neuerlichen Untersuchung wurden in Josephs Blut Reste des Medikaments Ritalin gefunden – ein Schlüssel für das, was 1997 im Sebnitzer Freibad wirklich passiert sein könnte.

Wie es garantiert nicht war
Ritalin ist ein weitverbreitetes, unter das Betäubungsmittelgesetz fallendes Psycho-pharmakum, das den amphetamin-ähnlichen Wirkstoff Methylphenidat enthält. Es wird v.a. bei Kindern eingesetzt, die an sog. Hyperaktivität („Zappelphilipp-Syndrom“) leiden, auch unter dem Namen Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADS) bekannt. Dieses Mittel hätten die „50 Neonazis“ Joseph angeblich eingeflößt, um ihn damit zu „betäuben“. Doch Ritalin beginnt erst 30 bis 45 Minuten nach der Einnahme zu wirken , d.h. jemand, der Joseph mittels des Medikaments hätte betäuben wollen, um ihn dann ertränken zu können, hätte ihn also vorher erst über eine halbe Stunde lang in aller Öffentlichkeit und am helllichten Tag mitten in einem gutbesuchten Freibad in seiner Gewalt haben müssen. Beruhigend wirkt Ritalin bei hyperaktiven Kindern deswegen, weil es durch eine Normalisierung des Neurotransmitter-Stoffwechsels im Gehirn deren Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit erhöht. Bei Nicht-Hyperaktiven hat es sogar einen aufputschenden Effekt, weil sein Wirkstoff mit denen der Exstacy-Drogen verwandt ist . Laut einer für Ärzte und Apotheker bestimmten Fachinformation des Ritalin-Herstellers Ciba-Geigy steigert das Mittel die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und unterdrückt Müdigkeit und körperliche Abgeschlagenheit . Es wirkt so anregend, dass damit sogar die Narkolepsie, die sog. Schlafkrankheit behandelt wird . In Sachen Betäuben oder Benommen machen wäre also mit Ritalin sowieso nichts gelaufen.

Wie es (möglicherweise) gewesen ist
Ritalin ist nicht ganz ungefährlich und muß vorsichtig gehandhabt werden. Im Arzneimittel-Kompendium der Schweiz lesen wir, dass es bei einer Überdosierung zu anfallsartigen Schüttelkrämpfen einzelner Gliedmaßen oder des ganzen Körpers, u.U. mit anschließendem Koma, kommen kann: „Zur Aufrechterhaltung der Blutzirkulation und der Atmung sind intensivmedizinische Maßnahmen zu ergreifen“ . Ciba-Geigy schreibt, dass es bei missbräuchlicher Anwendung zum „Zusammenbruch physiologischer Funktionssysteme“ kommen könne, Überdosierungen könnten sogar tödlich enden . Doch schon bei normaler Anwendung treten vereinzelt Muskelkrämpfe auf . „Methylphenidat kann die Krampfbereitschaft erhöhen“, heißt es im deutschen Beipackzettel für August 2000 . Für jemanden, der gerade im Wasser schwimmt, kann das natürlich fatale Folgen haben – ganz abgesehen von einem Koma! Es sind schon geübte Schwimmer wegen eines harmlosen Krampfes in Armen oder Beinen ertrunken. Der Kinder- und Jugendpsychater Michael Huss, Oberarzt an der Berliner Charite, warnte noch im August diesen Jahres vor schweren Nebenwirkungen von Ritalin, so z.B. Krampfanfällen . Er ist einer der leitenden Wissenschaftler einer groß angelegten Studie über Ritalin, die von der Charite zusammen mit anderen Institutionen im Auftrag des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte durchgeführt wird.
Auffallend ist auch die ausgeprägte Wirkung von Ritalin auf das Herz-Kreislaufsystem. Veränderungen von Blutdruck und Herzfrequenz gehören zu den Nebenwirkungen. Bei Ritalin-Behandlung sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert , bei Bluthochdruck das Mittel sofort abgesetzt werden . Der US-Beipackzettel gibt als Nebenwirkung auch Herzrhythmusstörungen an . Bei längerer Anwendung kann es zu einer Neigung zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herzschwäche kommen .
Auch auf diese Weise kann beim Schwimmen also eine kritische Situation entstehen, denn dort sind Herz und Kreislauf ja besonders gefordert, gerade bei Kindern, die im Becken herumtollen. Ein an sich eher ungefährlicher Kreislaufzusammenbruch wird im Wasser schnell zur tödlichen Gefahr. Wenn er nicht sofort erkannt wird, ertrinkt der bewusstlose Betroffene.
Wegen der belastenden Wirkung von Ritalin auf das Herz-Kreislaufsystem sind Menschen mit Herzproblemen besonders gefährdet. Bei Herzrhythmusstörungen darf das Mittel beispielsweise nicht eingesetzt werden . Aus den USA sind Fälle von Kindern bekannt, die wegen Ritalin-Einnahme an Herzversagen starben . Die betroffenen Eltern dort bereiten derzeit eine Sammelklage gegen den Pharma-Konzern Novartis vor, der Ritalin vertreibt.

Verkettung unglücklicher Umstände
Interessant ist, dass bei der neuerlichen Obduktion von Josephs Leiche eine chronische Herzmuskelentzündung (Myokarditis) entdeckt wurde. Eine typische Folge dieser heimtückischen, weil schmerzfreien und deshalb oft unerkannt bleibenden Erkrankung sind Herzrhythmusstörungen . Somit gehörte auch Joseph zu einer Ritalin-Risikogruppe. Abgesehen davon kann es bei der Myokarditis auch ohne Ritalin zu akutem Herzversagen kommen, wobei diese Gefahr bei der chronischen Krankheitsform sogar noch steigt. Dieser plötzliche Ausfall der Herztätigkeit tritt häufig bei erhöhter körperlicher Anstrengung (z.B. Schwimmen) auf. Der plötzliche Tod zahlreicher Spitzensportler geht auf akutes Herzversagen infolge einer Herzmuskelentzündung zurück . Bei einer Myokarditis ist auf jeden Fall eine mindestens 3-monatige Schonung und Entlastung des Herzens nötig, weil die Gefahr besteht, dass es ansonsten schon bei leichter Belastung plötzlich versagt . Ohne Vorwarnung kann der Tod vor der Tür stehen. „Diese Maßnahmen sind unabdingbar und müssen unbedingt eingehalten werden“, heißt es auf einer Patienten-Informationsseite im Internet . Statt ins Freibad zu gehen, hätte Joseph also eigentlich besser strikte Bettruhe halten sollen.
Joseph muß nicht unbedingt ein hyperaktives Kind gewesen sein, um Ritalin zu bekommen. Das Präparat wird auch missbräuchlich zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Konzentration von Schulkindern verwendet, v.a. in den USA, wo man es bedenkenlos zur schulischen Leistungssteigerung sowie zur Ruhigstellung schwieriger, rebellischer und unruhiger Kinder – hauptsächlich Jungen – einsetzt. Amerikanische Kinderärzte gehen sehr sorglos mit dem Medikament um. Eltern, die nicht genug Zeit für ihre Kinder haben, weil beide berufstätig sind, versuchen mit Ritalin und anderen Psychopharmaka die dadurch entstehenden Spannungen im Familienleben abzubauen. „Wahrscheinlich wird Ritalin eher dazu missbraucht, die Nerven der Eltern lebhafter Kunder zu schonen“, heißt es dazu in einer News-Group von Ritalin-Kritikern im Internet . Der Ritalin-Verbrauch hat in den USA seit 1990 um unglaubliche 700% zugenommen , Millionen von Kindern bekommen es heute.
Aber auch in Europa hat sich der Konsum in den letzten Jahren stark erhöht. Psychopharmaka werden im Zuge eines breiten Stromes von Multivitamin-Präparaten, Anregungsmitteln und Konzentrationsförderern auch in Deutschland angewendet, um die Kinder in der Schule auf höhere Leistungen zu trimmen. Der Verbrauch von Ritalin hat sich bei uns in den letzten 10 Jahren verzehnfacht . Was die Menge betrifft, ist Deutschland heute die Nr. 1 in Europa. „Wir waren so ein bisschen in den Druck geraten“, gestehen ehemals betroffene Eltern im September 2000 auf einer Internet-Homepage, „unseren Sohn den Anforderungen mit Tabletten anzupassen“ . Auch der kleine Joseph war in dem Alter, wo ihm – gerade eingeschult – das erste mal schulische Leistungen abverlangt wurden.
Allerdings ist es für Eltern in Deutschland, wo die Kinderärzte wesentlich sorgfältiger mit Psychopharmaka umgehen als in Amerika, in der Regel nahezu unmöglich, ohne eine entsprechende ADS-Diagnose an Ritalin zu kommen. Josephs Mutter jedoch ist Apothekerin. Sie betreibt die Central-Apotheke in Sebnitz, hatte also ständig Zugriff auf das Medikament.

Fazit
So fügt sich ein Puzzlestück ans nächste, und heraus kommt das Bild einer tragischen Verkettung unglücklicher Umstände. Der kleine Joseph hatte Ritalin bekommen, ob nun wegen einer eventuell bestehenden Hyperaktivität, oder im Zuge der missbräuchlichen Selbst-medikamentation zur schulischen Leistungssteigerung durch die Eltern, die als Apotheker Zugang zu dem Mittel haben, sei dahingestellt. Die Nebenwirkungen können beim Schwimmen zur tödlichen Gefahr werden, weil sowohl Krampfanfälle, als auch Kreislauf-zusammenbrüche in Folge einer Belastung des Herz-Kreislaufsystems im Wasser häufig zum Ertrinken führen. Bei Kindern, die wie Joseph von Haus aus schon mit Herzproblemen zu kämpfen haben, erhöht sich diese Gefahr eines solchen Kreislaufzusammenbruchs, oder gar eines Herzversagens natürlich noch erheblich. Führte eine besonders fatale Kombination – Ritalin-Anwendung, Herzmuskelentzüngung und Aufenthalt im Wasser – zum Tod des kleinen Joseph im Sommer 1997 im Freibad von Sebnitz?

Quellen:
www.quarks.de/pillen/0603.htm
Prof. Dr. Max Friedrich im ORF-Interview: www.legasthenie.at/aln7/page2.html
www.hypies.de/medi/ritalin/ritalin19.html
Apotheker-Zeitung Nr. 71/98.
Arzneimittel-Kompendium der Schweiz: www.kompendium.ch/data/find/dk01338_.htm
Potsdamer Neueste Nachrichten, 2. 8. 00
www.ritalin-kritik.de/kommentar/kommentar.html
Neue Solidarität Nr. 34/ 23.8.00
www.medizin-netz.de/icenter/myokarditis.htm
Berliner Zeitung, 14. 10. 98
Tele-Doktor vom 7. 1. 00 auf SWR, vgl. auch WDR2-Radio, Sendung vom 31. 3. 99 mit Dr. Richard Wagner
www.medizinfo.com/kardio/erkmuskel.htm
www.egroups.de/group/Ritalin-muß-das-sein
taz, 1.3.00; Der Bund Nr. 75, 29.3.00
Vortrag von Dr. Huss Anfang 2000 vor der Apothekerkammer von Berlin, siehe www.hypies.de/medi/ritalin/ritalin16.html
www.beepworld.de/members/fambauer

Anmerkung der Redaktion:
Man wird wohl nie herausfinden, wer oder was zum Tod des kleinen Josephs führte.
Von daher ist auch der vorangegangene Artikel nur eine Theorie und eine Meinung von vielen.
Dennoch stellt sich die Situation nicht so eindeutig dar,
wie manche es gerne hätten, um daraus politisch Kapital schlagen zu können.

Wir danken deshalb dem Author für seine Mühe und differenzierte Sichtweise
und hoffen auch in Zukunft ähnliche Gastbeiträge veröffentlichen zu dürfen !

venerdì 12 settembre 2008

Vademecum per una scuola come luogo di istruzione ed educazione per i vostri figli

Dopo tante, troppe, telefonate di genitori preoccupati per l'invasione di psicologi e psichiatri nelle scuole, dalle materne in su, abbiamo deciso di formulare il seguente Vademecum ad uso dei genitori. Forse non sarà la formula migliore, ma saremmo molto negligenti a non fare nulla al riguardo.

La maggior parte dei genitori non sa che in base a questi test il bambino potrebbe essere classificato come "malato mentale". Inoltre, nonostante tutte le promesse di approccio multimodale, spesso si inducono i genitori ad accettare la terapia farmacologica senza una giusta enfasi sugli effetti collaterali. E non si dovrebbe neppure trascurare il potenziale danno psicologico sofferto da un bambino etichettato erroneamente come "malato mentale".Gli psichiatri e gli psicologi stanno cercando di convincere gli insegnanti e i genitori che i problemi scolastici sono "malattie mentali" da curare e che il problema può essere risolto in base a un approccio medico. Quanto sta succedendo nelle scuole americane con milioni di bambini sottoposti a cure farmacologiche, l'aumento dei casi di suicidio e infarto riconducibili all'uso di psicofarmaci e la terribile piaga della droga che si prospetta per i bambini che hanno assunto psicofarmaci, dovrebbe indurci a riflettere sulla correttezza di questo approccio.

Purtroppo molte di queste iniziative nascondono gli interessi delle case farmaceutiche e delle lobby psichiatriche volti a medicalizzare la scuola per trarne dei profitti economici. Invitiamo pertanto i genitori ad informarsi scrupolosamente su queste proposte ed a monitorare le attività didattiche per scoprire se tali iniziative vengono fatte sui propri figli. Per maggiori informazioni rimandiamo all'opuscolo "Danneggiare i giovani", oppure www.perchenonaccada.org. Qui di seguito troverete alcuni consigli nel caso in cui, dopo esservi informati accuratamente, riteniate che la scuola debba rimanere un luogo di insegnamento.

Il Vademecum

Scopo del vademecum

Proteggere i bambini e le loro famiglie dalla possibilità di abusi nelle scuole generati da test psicopatologici, false etichette di malattia mentale e somministrazione di psicofarmaci.

Cosa fare

  1. Recatevi alla Segreteria della Scuola frequentata dai vostri figli e presentate una comunicazione scritta, firmata e protocollata (chiedete alla segretaria di protocollare la lettera e fatevi dare una copia con il timbro della scuola in modo da avere un documento ufficiale), che dichiari il vostro totale rifiuto a far sottoporre i vostri figli a prove di valutazione psicologico psichiatrica, come ad esempio, ma senza limitazioni, test cognitivi, di personalità, del comportamento, questionari di indagine del linguaggio, della valutazione dell'ansia e della depressione, ecc. Questo vi metterà al riparo da qualsiasi intervento a vostra insaputa.

    Per intervenire in modo più approfondito, potete fare quanto scritto di seguito, ma dovreste conoscere gli organi scolastici in cui quali potete intervenire:

    a) Consigli di intersezione (scuola dell'infanzia), interclasse (scuola primaria), classe (secondaria).

    Sono formati da docenti, rappresentanti dei genitori (dagli studenti nelle scuole superiori) e sono presieduti dal Dirigente Scolastico o da un docente da lui stesso delegato. Tra le loro funzioni si evidenziano le seguenti:

    • formulare proposte di carattere educativo, didattico;
    • esprimere pareri sull'adozione dei libri di testo;
    • esaminare la programmazione didattica elaborata dai docenti;
    • verificare ogni due mesi l'andamento dell'attività didattica, interesse, problemi, difficoltà, ecc.

    b) Consiglio di circolo e di istituto.

    È formato dai rappresentanti dei docenti, del personale amministrativo, dei collaboratori scolastici, dei genitori e dal Dirigente Scolastico. È presieduto da un genitore, eletto Presidente. Adotta gli indirizzi generali del P.O.F. (PIANO DELL'OFFERTA FORMATIVA, spiegazione sotto), indica i criteri generali per la programmazione educativa, elabora e adotta gli indirizzi generali della scuola, ecc.

    c) Assemblea di classe.

    È l'espressione fondamentale della partecipazione dei genitori alla gestione della scuola, formata dai genitori della classe e dai docenti operanti in essa; si propone di realizzare una collaborazione costruttiva tra tutte le componenti della scuola attraverso indicazioni e suggerimenti. Durante tale assemblea verrà eletto il rappresentante dei genitori.

    d) Comitato dei genitori.

    È composto dai rappresentanti di classe ed ha lo scopo di promuovere iniziative che migliorino il rapporto scuola-famiglia, promuovere nella scuola e nella famiglia una maggiore attenzione alle problematiche legate all'educazione e a tutelare la sicurezza e il diritto alla salute.

    Altri passi che potete intraprendere:

  2. Recatevi alla segreteria della scuola frequentata dai vostri figli e fatevi dare il P.O.F. (PIANO DELL'OFFERTA FORMATIVA, cioè la carta di identità dell'istituzione scolastica che descrive tutti i servizi che la scuola offre ai suoi utenti). Qualora vi chiedano il perché, potete dire semplicemente che è un vostro diritto sapere il programma di studio. Visionatelo, soprattutto in riferimento ai progetti previsti: in particolare quelli relativi alle attività si screening, vale a dire test cognitivi, psicologici che hanno lo scopo di individuare "disturbi" di apprendimento, "di attenzione e iperattività" ecc. In base a questi test il bambino potrebbe essere etichettato come "handicappato" o affetto da "disturbo da deficit di attenzione e iperattività", ecc. e segnalato al neuropsichiatria o psicologo infantile che, per risolvere il suo disagio, finirebbe per medicalizzare i suoi problemi ricorrendo persino alla terapia psicofarmacologica (in Italia sono già circa 50.000 i bambini ai quali stanno venendo somministrati psicofarmaci!). Fate attenzione anche ai progetti sull'affettività che spesso vengono gestiti da neuropsichiatri infantili o psicologi che entrano nella classe ad osservare i bambini. Può darsi che nel Piano dell'Offerta Formativa non troviate i progetti nella loro interezza, potreste soltanto vederne citati i titoli o una sintesi. Solitamente ai genitori non viene mostrato il progetto nella sua interezza, ma ne verrete a conoscenza attraverso una circolare, che ne presenta solo un breve riassunto. Il progetto è completo: ecco perchè lo si deve visionare, per evitare sorprese. Avete tutto il diritto di visionarli (in base alla legge sulla trasparenza N. 241), rivolgendovi all'ufficio del dirigente. Così facendo sarete sempre informati su quali sono i progetti che la scuola porterà avanti nel corso dell'anno scolastico e potrete decidere di conseguenza, anche ricorrendo al trasferimento di vostro figlio in un'altra scuola.

    IMPORTANTE: è stato rilevato che gli screening psicologici non sempre avvengono tramite test. Rapporti ricevuti ci dicono che per evitare le lamentele dei genitori si fanno dei temi che vengono visionati dagli psicologi, si ricorre alla semplice osservazione dei bambini impegnati in normali attività di gioco (con giochi proposti da psicologi), ecc. Ultimamente, consegnano persino dei test a casa chiedendo ai genitori stessi di rispondere.

  3. Ricordate che per sottoporre i vostri figli a test e questionari psicologici o dei disturbi dell'apprendimento È NECESSARIO IL CONSENSO INFORMATO DA PARTE VOSTRA E CHE VI POTETE OPPORRE. Nel caso in cui i vostri figli siano stati sottoposti a test psicologici a vostra insaputa potete fare un esposto per la violazione della legge sulla privacy (D. Lgs. 196/03), che potrete inviare ad esempio al Direttore dell'Ufficio Scolastico della Regione in cui risiedete, all'Assessore all'Istruzione e Formazione della Regione, al Garante della Privacy (Piazza Monte Citorio 121, 00186 Roma), ecc. Copia dell'esposto potete inviarlo anche al Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani, V.le Monza, 1 – 20125 Milano.
  4. Proponetevi come rappresentante dei genitori della classe; in tal modo, presenziando alle varie riunioni, potrete monitorare meglio la situazione didattico-educativa della classe. Inoltre avrete la possibilità di avere una maggiore comunicazione con le insegnanti di classe e collaborare con loro, aiutando in tal modo l'istituzione scolastica nelle scelte educative e nel genere di istruzione da impartire ai vostri figli.
  5. Proponetevi di far parte del Consiglio d'istituto e, diventando così parte attiva e responsabile della vita scolastica vi impegnerete, insieme ad altri genitori, a restituire la scuola ad insegnanti professionisti che guidino gli alunni, affinché possano crescere in modo sano ed equilibrato, sviluppando la loro personalità e consolidando, potenziando le conoscenze acquisite che applicheranno poi nella vita.
  6. Qualora vostro figlio, durante un colloquio avuto con gli insegnanti o con il coordinatore del corpo docenti, dovesse correre il rischio di venire segnalato come "affetto" da "handicap", piuttosto che da "disturbi dell'apprendimento" (disgrafia = incapacità di scrivere in modo corretto, dislessia = incapacità di leggere e capire un testo scritto, ecc.) a seguito di test a cui è stato sottoposto, ricordatevi che voi siete i tutori e responsabili di vostro figlio. Vi consigliamo di raccogliere tutti i dati e di farvi consegnare tutta la documentazione e di intraprendere le azioni necessarie volte a proteggere il vostro bambino.
  7. Qualora vostro figlio sia già stato diagnosticato "affetto da…", avete tutto il diritto di fare OPPOSIZIONE. Ricordate: I GENITORI SONO GLI UNICI TUTORI RESPONSABILI DEI PROPRI FIGLI, NON È LA SCUOLA! "Le scuole servono per imparare. Non servono per esperimenti psichiatrici su giovani menti". (Bruce Wiseman, autore di Psychiatry: the Ultimate Betrayal, pag. 385). Vi consigliamo di raccogliere tutti i dati e di farvi consegnare tutta la documentazione e di intraprendere le azioni necessarie volte a proteggere il vostro bambino.


PER INFORMAZIONE: il Piemonte e il Trentino sono le prime due regioni italiane che hanno approvato una legge che pone il divieto assoluto dei test psicologici nelle scuole; ora questa legge è approdata in Parlamento. Per poter crescere felici devono essere responsabili delle loro azioni senza dipendere da cure psicologiche o psicofarmaci per essere dei "bravi bambini". I bambini d'oggi saranno i futuri leader del domani!

mercoledì 10 settembre 2008

Ritalin: Die (un)bekannte Gefahr für unsere Kinder

Sammelklage in den USA gegen den Hersteller

von Barbara Simonsohn

Ritalin ist eingefährliches Psychopharmakon, das immer mehr Kinder auch in Deutschland wegen „Auf- merksamkeitsstörungen“ oder „Hyperaktivität“ bekommen. Innerhalb von fünf Jahren erhöhten sich die Absatzzahlen in Deutschland um mehr als das Vierzigfache. 1995 waren es noch 0,7 Millionen Tabletten, 1999 bereits 31 Millionen. Laut “The Independent“ vom 19.3. 2000 ist in mehr als 50 Ländern der Ritalin-Verbrauch um mehr als 100 % gestiegen.

In Tierversuchen wurde der Verdacht bestätigt, dass Ritalin über eine verringerte Ausschüttung des Hormons Prolaktin eine Wachstumshemmung hervorrufen kann, die verschiedene Organe betreffen kann. Pizzi, Rode und Barnhart zeigten 1996 auf, dass Rattenbabies, die Methylphenidat (Ritalin) bekamen, verkleinerte Hirnanhangsdrüsen, Schilddrüsen, Hoden, Nebennieren und ein verringertes Gehirngewicht aufwiesen (vgl. Prof. Karl J. Abrams, ADHD – Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität bei Kindern und Erwachsenen. Alternativen zur medikamentösen Behandlung).

Ciba Geigy, der Hersteller von Ritalin, fusionierte 1996 mit Sandoz zu Novartis, und damit entstand größenmäßig die Nummer 1 in der Forschung und die Nr. 2 beim Umsatz für pharmazeutische Produkte, mit einem Jahresumsatz von 18,5 Milliarden Dollar und einem Geschäftserlös von 3,2 Milliarden Dollar im Jahre 1996.

Den Pressemitteilungen der Firma zu Folge (siehe Internet) erzielte die Firma in den vergangenen fünf Jahren mehr als zweistellige Ertragssteigerungen. Um sich die aufwendige Überwachung der Einnahme von Ritalin sparen zu können, entwickelt der Hersteller Ritalin-Pflaster, die auf die Haut angebracht werden und somit permanent wirken.

Im Mai 2000 wurde vom 17-köpfigem Anwaltsbüro Waters & Kraus* in Texas eine Sammelklage gegen Novartis, dem Ritalin-Hersteller, eingereicht, sowie gegen CH.A.D.D., der größten US-Elternorganisation mit mehr als 40.000 Mitgliedern, die von Pharmafirmen wie Novartis unterstützt wird, und gegen APA, der American Psychiatric Association.

*Das Anwaltsbüro Waters & Kraus wurde berühmt, als es von der amerikanischen Tabakindustrie Milliarden Dollar für ehemalige Raucher als Schadensersatzzahlung für Gesundheitsschäden erstritt.

Amerikanische Erwachsene, die in den letzten vier Jahren Ritalin für sich oder ihre Kinder gekauft haben, dürfen sich an der Sammelklage beteiligen. Dr. Breggin vertritt als medizinischer Berater die Klageseite, und die ersten beiden Kapitel seines Bestsellers Talking Back to Ritalin stellen den Grundstein der Klage dar. Die Klage wird motiviert von Bedenken über die Übermedi- kamentation vor allem von Kindern.
Die Klageschrift besagt, dass der Pharmakonzern „absichtlich, vorsätzlich und fahrlässig die Diagnose von ADD/ADHD sowie die Verkäufe von Ritalin durch Werbeliteratur und das Training seiner Verkaufsrepräsentanten fördere. Dabei vernachlässigten die Beklagten trotz Kenntnis von Problemen und Nebenwirkungen, ausreichende Informationen an Konsumenten, Ärzte und Schulen über die bedeutenden Gefahren von Methylphenidat weiterzugeben. Zur Zeit nehmen acht Millionen Kinder und 1 Million Erwachsene in den USA täglich Ritalin ein“.

Novartis wird in der Anklageschrift bezichtigt, „aktiv Organisationen wie CH.A.D.D. finanziell und mit anderen Mitteln unterstützt zu haben, damit diese, als scheinbar neutrale Gruppen, die stetig steigende Durchführung von ADD/ADHD-Diagnosen und die zunehmenden Ritalin-Verkäufe bewerben und unterstützen“. Der APA wird vorgeworfen, mit den anderen Angeklagten konspirativ zusammengearbeitet und finanzielle Zuwendungen von Ciba/Novartis und anderen Mitgliedern der pharmazeutischen Industrie erhalten zu haben.

In der Anklageschrift belegte und kritisierte Nebenwirkungen von Ritalin sind u.a.: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Erkrankungen des Blutes, Hautentzündungen, Fieber, unkontrolliertes Wasserlassen, Haarausfall, schlechtere Intelligenz-leistung, zwanghaftes Verhalten, Depressionen, Zombiehaftes Verhalten, Feindseligkeit, Reizbarkeit, Ängste, Halluzinationen, Psychosen, Verwirrtheit, nervöses Verhalten wie an den Haaren ziehen, vermindertes soziales Interesse, Wachstumsstörungen aufgrund einer Dysfunktion der Hirnanhangsdrüse, Gewichtsverlust, ungewöhnliches Schwitzen, Gelenkschmerzen, Verschlechterung der ADHD-Symptome und Herzrhytmusstörungen.

Nur vereinzelt findet ein Umdenken in Bezug auf die großzügige Verabreichung von Ritalin statt. In Deutschland leider noch kaum.

Der Bildungsausschuss des Bundesstaates Colorado dagegen verabschiedete am 11. November 1999 eine Resolution, in der die Lehrer aufgefordert wurden, für Verhaltens-, Aufmerksamkeits- und Lernschwierigkeiten im Klassenzimmer lieber auf pädagogische Lösungen zurückzugreifen als von Medikamenten Gebrauch zu machen.

Am 17. April 2000 nahm die Grüne Partei des schwedischen Bezirks Sörmland einen Antrag an, in dem verlangt wird, dass alle Beschäftigen des Gesundheitswesens in natürlichen, alternativen Methoden zur Behandlung von Kindern mit hyperaktivem Verhalten ausgebildet werden müssen.

Am gleichen Tag tat sich auch endlich etwas auf EU-Ebene: die Mitglieder des Europarates unterzeichneten einen Antrag zur „Beendigung der Fehldiagnosen bei Kindern“, wobei ADD/ADHD als „Grundlage einer Welle des Drogenmissbrauchs“ in den USA angeführt wird, die in Europa unerwünscht sei. Der Antrag fordert eine Studie über Diagnostizierung von ADHD und die Entwicklung geeigneter rechtlicher Maßnahmen, „um die missbräuchliche Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder zu reduzieren“ (Council of Europe, Doc. 8727 v. 17.4.2000).

Doch noch immer werden Eltern von Kindergärtnerinnen und Lehrern unter Druck gesetzt, dass ihr Kind die Gruppe oder Schule verlassen müsse, wenn es kein Ritalin bekomme. Das gilt es zu ändern! Zumal es harmlose Methoden wie vitalstoffreiche Vollwerternährung oder die effektive AFA-Alge gibt, die als einzige „Nebenwirkung“ strahlende Gesundheit mit sich bringen.


La petizione: niente psicofarmaci ai bambini

lunedì 1 settembre 2008

Kampf gegen legale Drogen vor Gericht

Florian Rötzer 14.09.2000

Nach der Tabakindustrie soll jetzt die Pharma-Industrie in den USA wegen der "Konspiration" mit Psychiatern zur Verschreibung von Ritalin gegen die Aufmerksamkeitsstörung zur Verantwortung gezogen werden

Die Rechtsanwälte, die wie Richard Scruggs, bereits erfolgreich spektakuläre Sammelklagen mit Rekordschadensersatzsummen gegen die Zigarettenindustrie gewonnen haben, versuchen sich nicht nur auch etwa an der Industrie, die asbesthaltige Produkte herstellt, oder an die Waffenproduzenten, sondern haben sich nun wieder ein neues Ziel gewählt: Novartis und den Verband Amerikanischer Psychiater.

Novartis (1) (früher: Ciba), schon wegen seiner Gentechnologie unter Kritik, ist der Hersteller des Medikaments Ritalin, das seit den 90er Jahren in wachsendem Maße vornehmlich Kindern zur Behandlung der Aufmerksamkeitsstörung ADHD von Ärzten verschrieben wird. Das Medikament selbst gibt es zwar schon seit 40 Jahren, doch mit der Mode, Aufmerksamkeitsstörung zu diagnostizieren und diese medikamentös zu behandeln, ist vor allem der Konsum bei Kindern schnell angewachsen. Schon 1998 gab die Zeitschrift Time ein Heft mit dem Titel "Ritalin-Zeitalter" heraus.

Amerikanische Schätzungen gehen dahin, dass an ADHD zwischen 5 und 10 Prozent der Jugendlichen leiden. Immer beliebter wurde Ritalin, um die Aufmerksamkeitsstörung oder überhaupt unruhige Kinder zu behandeln, die in der Schule Schwierigkeiten haben. "Was ist", fragt die Time, "wenn eine kleine Pille alles ein wenig einfacher macht - nicht nur für ernsthaft behinderte Kinder, sondern auch für diejenigen von denen ihre Lehrer sagen, sie seien ein wenig zu unruhig oder schwer stillzustellen? Stimmt etwas bei den Kindern nicht - oder läuft etwas bei uns falsch?"

Methylphenidat ist zwar eigentlich ein Aufputschmittel, das ähnlich wie Kokain oder Amphetamine, aber bei den angeblich aufmerksamkeitsgestörten Kindern beruhigend wirkt. Mehr als ein Zehntel der amerikanischen Kinder zwischen 6 und 14 Jahren würde bereits Ritalin einnehmen - und zunehmend auch andere Medikamente wie das Antidepressivum Prozac damit zusammen in einem Cocktail. Gestiegen ist der Verbrauch nicht nur in den USA, sondern weltweit. Inzwischen hat die amerikanische Drogenbehörde DEA Ritalin als Droge eingestuft, weil sie zunehmend mehr auch von Jugendlichen und Erwachsenen wegen der stimulierenden Wirkung "missbraucht" wird und zu einer Abhängigkeit führen kann. Die amerikanische Regierung hat bereits angekündigt, Maßnahmen ergreifen zu wollen, um die schnell wachsende Einnahme von Ritalin, Prozac und anderen Psychodrogen bei Vorschulkindern wieder zurück zu fahren.

Die Rechtsanwälte werfen in ihrer Anklage Novartis und der American Psychiatric Association Betrug durch eine Absprache vor, öfter die Diagnose der AHDH zu geben, so dass die Patienten Ritalin behandelt werden. Eine ähnliche Sammelklage wurde bereits im Mai in Texas ebenfalls gegen Novartis, und der American Psychiatric Association und der CHADD (Children and Adults with Attention Deficit/Hyperactivity Disorder), einem von der Industrie geförderten Elternverband, eingereicht. Novartis wird vorgeworfen, für das Medikament zu werben, ohne auf die Risiken der Behandlung hinzuweisen, während die Psychiater mit Novartis konspirieren würden, um Diagnose und Behandlung auszudehnen, dabei gleichzeitig aber finanzielle Zuwendungen seitens des Konzerns und anderer Pharma-Unternehmen annehmen. Der Verband der Psychiater bezeichnete bereits die Anklage in Texas als "grundlos" und als einen "opportunistischen Angriff auf die wissenschaftlichen Methoden".

Auch die neuen Sammelklagen beschuldigen den Ärzteverband und Novartis, für die Diagnose der Aufmerksamkeitsstörung zu werben, um den Markt für das Medikament zu vergrößern. Die Rechtsanwälte sind darauf aus, dass die angeblich rechtswidrigen Vorgehensweisen der Angeklagten eingestellt werden, und verlangen, dass die Gewinne aus dem Verkauf des Medikaments den Kunden zurück gegeben werden. Zumindest stehen mit dem Prozess einmal die Auswirkungen von massenhaft zur Verhaltensregulierung eingenommenen Medikamente zur öffentlichen Diskussion.