Misbrauchs

Wenn du, eine liebe Person oder irgendjemanden, den du kennst eine Misshandlung von Seiten der Psychiatrie erlitten hast, dann nehme Kontakt zum Bürgerkomitee für Menschenrechte auf. Wir aktivieren ihn.
Se tu, una persona cara o qualcuno che conosci ha subito abusi da parte della psichiatria, mettiti in contatto con il Comitato dei Cittadini per i Diritti umani. Ci attiveremo

mercoledì 22 luglio 2009

Psychopharmaka

Die Pharmaindustrie bringt gegen viele Bedenken von Experten neue Medikamente auf den Markt., deren Wirkung nicht genau absehbar ist. Medien werden manipuliert und Selbsthilfegruppen werden unterwandert.

Missbrauch in der Psychiatrie

Missbrauch in der Psychiatrie
Pro Tag werden durchschnittlich 470 Personen in eine deutsche psychiatrische Anstalt zwangseingewiesen, sagt Bernd Trepping. Diesen Leuten werden Drogen, Elektroschocks und andere gewaltsame Behandlungen verabreicht. Das Ergebnis davon ist, ...
... dass sich die Gesellschaft ständig verschlechtert. Bernd und seine Frau, Nicola Cramer haben seit mehreren Jahren ständig daran gearbeitet, die deutsche psychiatrische Unterdrückung in den Griff zu bekommen.

Jo Conrad befragt ihn zu seiner Arbeit.
Mehr Informationen unter: www.kvpm.de

Pharmakartell im ZDF

Die Pharmaindustrie bringt gegen viele Bedenken von Experten neue Medikamente auf den Markt., deren Wirkung nicht genau absehbar ist. Medien werden manipuliert und Selbsthilfegruppen werden unterwandert.

Amoklauf durch Psychopharmaka

Mann wird durch Prozac zum Serienkiller, will gegen Pharmariesen klagen

Jahrelanger Geschäftsführer von Lilli in Schweden

Ehemaliger Geschäftsführer hat Behörden bestochen um Medikament auf den Markt zu bekommen

In Europa darf für verschreibungspflichteige Arzneimittel nicht gworben werden

Für verschreibungspflichtige Arzneimittel darf in Europa nicht geworben werden.

Zappelphilipp ADHS

Pharmakartell letzter Teil

Interesssenskonflikt durch "Experten". sie reden das, was ihnen vorgesetzt wird um Fehlinformationen Blumenreich zu vermitteln, Pillenmarkt




Psichiatria : Industria di morte - Documentario

Un documentario. Presentato dal comitato dei cittadini per i diritti umani,con immagini tratte da archivi e film contemporanei che mostrano la psichiatria in azione. Interviste e storie commoventi delle vittime e delle loro famiglie. **** Il Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani (CCDU) Onlus, è un'organizzazione di volontariato non a scopo di lucro, finalizzata a investigare e denunciare le violazioni psichiatriche dei diritti umani. **** www.ccdu.org psichiatria-dirittiumani.blogspot.com

Psychiatrie

E' la psichiatria l'UNICA "malattia"!!!

"Perdonali, perchè non sanno quello che fanno..." http://www.nopsych.it

lunedì 22 giugno 2009

Prozac - Bekenntnisse eines Pharma-Täters

Zehn Jahre lang ging's immer nur aufwärts für Dr. John Rengen Virapen. In Schweden machte er beim Pharma-Riesen Eli Lilly grosse Karriere. Dann wurde er von einem Tag auf den anderen abgesägt. Heute blickt er schuldbewusst und reuevoll auf das zurück, bei dem er Komplize war, und was er in einem spektakulären Bekenntnis-Buch veröffentlicht hat: "Nebenwirkung Tod - die Korruption in der Pharma-Industrie.




Der angebliche Stimmungsaufheller
soll gegen Depressionen wirken.



Dr. John Rengen Virapen ist ein moderner Saulus, der zum Paulus wurde. „Nacht für Nacht versammeln sich schattenhafte Wesen an meinem Bett. Irgendwann in den frühen Morgenstunden schleichen sie ins Zimmer. Sie schlagen die Köpfe gegen die Wände, ritzen Arme und Hals mit Rasierklingen. Schweißgebadet erwache ich. Ich habe dazu beigetragen, daß diese Menschen, deren Schatten mich verfolgen, gestorben sind.
Ich habe den Tod von Menschen mit zu verantworten, die ich nicht kannte. Ich habe sie nicht eigenhändig getötet. Nein, ich war ein williges Werkzeug der Pharmaindustrie.“

Virapen (64), ein indischstämmiger Manna aus British-Guayana arbeitete seit 1968 bei den Pillenproduzenten; diente sich hoch vom kleinen Ärztevertreter bis zum „Landesleiter Schweden“ für den Pharma-Multi Eli Lilly & Company. „Daß ich willig mitmachte, ist die große Last, die mich quält. Von Angst durchgeschwitzte Pyjamas – das ist der Motor der Selbsterkenntnis. Ich war ein Schwein. Ich habe die Zulassung von Medikamenten forciert, obwohl ich wußte, daß sie den Menschen schaden.“
Virapen hat Angst. Nicht davor, dasselbe zu erleben wie Alfredo Pequito, ein ehemaliger Bayer-Mitarbeiter in Portugal, der für das Auspacken unbequemer Wahrheiten mit dem Messer angegriffen wurde und mit 70 Stichen wieder zusammengeflickt werden mußte. Er hat Angst davor, „daß mein Sohn ebenfalls zu dem gemacht wird, wie die Pharmaindustrie den Menschen am liebsten sieht: ein williger Pillenschlucker, der für erfundene und eingeredete Krankheiten Medikamente einnimmt. Tödliche Nebenwirkungen im Preis inbegriffen. Die Pharmaindustrie verändert das Denken der Menschen der kommenden Generationen.“

„Ein Auto, bei dem die Bremsen nicht oder nur bei jedem zweiten Mal funktionieren, bei dem die Windschutzscheibe ab einer Geschwindigkeit von über 60 km/h aus dem Rahmen bricht oder bei dem die Abgase ins Fahrzeuginnere geleitet würden – solche Fahrzeuge kommen nicht auf den Markt. Medikamente mit vergleichbaren Defekten schon. Wie ist das möglich?“, fragt Virapen. „Warum werden die Verbraucher besser gegen Pfusch am Auto geschützt als gegen Pfusch an ihrem Körper, an ihrer Gesundheit, an ihrem Leben?“
Virapen hat als Insider ein Buch geschrieben. Ein packendes, aufrüttelndes, ja erschütterndes Buch: Nebenwirkung Tod – Korruption in der Pharma-Industrie. Er fragt darin:



• Wußten Sie, daß große Pharmakonzerne 35’000 Euro pro Jahr und pro niedergelassenen Arzt aufwenden, um den Arzt dazu zu bringen, ihre Produkte zu verschreiben?

• Wußten Sie, daß sogenannte Meinungsführer – also anerkannte Wissenschaftler und Ärzte – mit teuren Reisen, Geschenken und ganz schlicht mit Geld bestochen werden, um über Medikamente, deren schwerwiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen publik wurden, positiv zu berichten, um die berechtigte Besorgnis bei Ärzten und Patienten zu zerstreuen?

• Wußten Sie, daß es für viele neu zugelassene Medikamente nur Kurzzeitstudien gibt und niemand weiß, wie sich die längere oder dauerhafte Einnahme auf den Patienten auswirkt?

• Wußten Sie, daß Forschungsberichte und Statistiken, die zur Zulassung eines Medikamentes bei den staatlichen Gesundheitsbehörden nötig sind, solange geschönt werden, bis durch das Medikament verursachte Todesfälle nicht mehr darin vorkommen?

• Wußten Sie, daß mehr als 75 Prozent der führenden Wissenschaftler in der Medizin von der Pharmaindustrie bezahlt werden?

• Wußten Sie, daß Medikamente im Handel sind, bei deren Zulassung Bestechung im Spiel war?

• Wußten Sie, daß die Pharmaindustrie Krankheiten erfindet und sie in gezielten Marketingkampagnen bewirbt, um den Absatzmarkt für ihre Produkte zu vergrößern?

• Wußten Sie, daß die Pharmaindustrie zunehmend Kinder im Visier hat?



Denn nachdem es die Pharmalobby geschafft hat, Kinder, die nicht still sitzen können, den Unterricht stören und zappelig sind – also eigentlich ganz normale Kinder – zu einem Krankheitsfall zu machen (Stichwort: Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, ADS), und sie mit gefährlichen Medikamenten wie Ritalin oder Strattera ruhiggestellt hat, dürfen Kinder in Deutschland ab 2008 jetzt sogar Prozac schlucken. Es wird unter dem Markennamen Fluctin verkauft und macht lebensmüde und aggressiv.
Blockbuster gesucht

Anfang des 20. Jahrhunderts, als viele der heutigen Pharmariesen mit ihrem Aufstieg begannen, ging es noch darum, für die Menschen Mittel zum Heilen herzustellen. Als die Entdecker des Insulins 1923 den Nobelpreis erhielten, teilten sie diesen noch freiwillig mit Kollegen, die maßgeblich an der Entwicklung beteiligt gewesen, jedoch vom Nobelkomitee nicht berücksichtigt worden waren. Und sie verkauften ihr kostbares Patent zum symbolischen Preis von einem Dollar an die Universität Toronto.
Spätestens seit den 1980er Jahren geht es nun darum, „Blockbuster“ zu erfinden, welche innerhalb kürzester Zeit Milliardenumsätze bringen. Virapen: „Ein Blockbuster ist viel mehr als einfach eine milliardenfach verkaufte Pille. Ein Blockbuster ist eine Pille, bei der die Krankheit, die geheilt werden soll, völlig zweitrangig ist.“ Ganz einfach, weil Kranke ein „relativ kleiner Markt“ sind. „Stellen Sie sich vor, man könnte Pillen auch denjenigen verkaufen, die gar nicht krank sind! Dann erst haben Sie eine neue Dimension des Marketings betreten. Das ist die Qualität des Blockbusters. Und Fluoxetin sollte diese Rolle spielen. Das war eher Zufall, denn es war für diese Rolle eigentlich nicht geeignet.“
Fluoxetin ist ein Wirkstoff, der die Wiederaufnahme des Botenstoffs Serotonin im Gehirn unterbindet, und somit am Regler der Serotoninbalance dreht und angeblich den ausgeglichenen, idealen Zustand wieder herstellt. Er sollte daher als Antidepressivum dienen.

Mittlerweile weiß man, daß sich der Serotoninspiegel im Gehirn gar nicht messen läßt; und Studien haben ebenfalls ergeben, daß Fröhlichkeit oder Traurigkeit eines Menschen nicht von biochemischen Vorgängen in seinem Gehirn abhängen. Versuche mit Fluoxetin hatten jedoch einen interessanten Nebeneffekt gezeigt: Einige der Probanden hatten damit Gewicht verloren – ein Aspekt, den die Konzernchefs für viel lukrativer hielten.
Dicke sind – da es sie real oder eingebildet so massenweise gibt – ein hervorragender Absatzmarkt. Schlecht war nur, daß es weiterer umfangreicher Studien und Tests bedurft hätte, um die Zulassung als gewichtsreduzierendes Medikament zu erreichen. „Eli Lilly aber hatte es eilig“, bemerkt Virapen. „Jeder verlorene Tag, den das neue Wundermittel nicht auf dem Markt war, kostete Geld.“
Also entschloß man sich, die Zulassung des Wirkstoffs Fluoxetin erst mal als Antidepressivum anzustreben. „Denn einmal zugelassen, ist es leichter, später die Zulassung auf weitere Anwendungsgebiete auszuweiten. Das ist ein ganz üblicher, wichtiger Trick der Pharmaindustrie, den Sie immer wieder beobachten können.“

Der Weg eines Medikaments in einen Markt läuft über bestimmte Stationen: Erst wird der Wirkstoff im Labor, dann an Tieren auf Wirkungen und Nebenwirkungen untersucht. Danach ist der Mensch „Versuchskaninchen“, meist in Kliniken. Solche Testreihen nennt man im Fachjargon „Protokolle“. Verläuft ein Protokoll nicht wie erhofft, bricht man es ab. Denn fatalerweise müssen abgebrochene Testreihen – also „Protokolle“ – und ihre Ergebnisse nicht an die Zulassungsbehörden weitergegeben werden. „Warum aber bricht man eine Versuchsreihe ab? Weil es Schwierigkeiten gibt, etwa weil zu viele Patienten das Medikament nicht vertragen, sich umbringen oder aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht weiter am Versuch teilnehmen möchten“, schreibt Virapen. „Gerade diese Informationen, von großer Wichtigkeit für Zulassungsbehörden und Patienten in spe, verschwinden in den Schränken der Pharmamanager.“

Das nächste „Protokoll“ kann die Pharmafirma dann so aufsetzen, daß die Resultate positiver ausfallen werden. Sie verändert beispielsweise die Teilnehmerstruktur; nimmt weniger oder keine Alte, Kranke und psychisch Labile als Testpersonen auf. Oder sie vergleicht das eigene Medikament mit einem anderen, bei dem das eigene vergleichsweise besser abschneiden kann.

Anschließend werden die Ergebnisse der unterschiedlichen Protokolle in einem Datenpool zusammengeführt, und damit beginnt das, was Virapen die „Zahlenjonglage“ nennt: „Hier läßt sich alles glattbügeln und aufpolieren, was in klinischen Versuchen nicht so gut oder sogar gefährlich aussah.“ Der Datenberg landet schließlich bei der nationalen Zulassungsbehörde. Spezialisten, die auf Honorarbasis arbeiten (also weder festangestellt noch Beamte sind) sollen die Daten kritisch und kompetent durchleuchten und ein unbestechliches Urteil fällen. Von ihrem Urteil hängt ab, ob sich für den Konzern die Tür zu einem Milliardengeschäft öffnet oder aber verschlossen bleibt.

Antidepressiva: genauso wirksam wie Zuckerpillen

Ein Wissenschaftlerteam um den britischen Psychologen Irving Kirsch fand Anfang dieses Jahres zweifelsfrei heraus, daß Antidepressiva der SSRI-Gruppe etwa so wirksam sind wie Zuckerpillen. Diese Gruppe der Antidepressiva, zu der auch Prozac (in Deutschland/Schweiz Fluctine) gehört, wirkt über den selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Als die Droge im Jahr 1988 in den USA auf den Markt kam, kürte das Time Magazine Prozac zur „Pille des Jahres“; die New York Times berichtete von einer „beginnenden legalen Drogenkultur“ und Prominente wie Woody Allen priesen sie; der Rapper Vanilla Ice widmete ihr gar einen Song.

Rund 54 Millionen Menschen in rund hundert Ländern schluckten Prozac.

Sie hätten, so sagt es Kirschs Studie, genausogut Zuckerpillen schlucken können. Der Erfolg der „Glückspille“ war nämlich nicht höher als jener von Placebos. Einzig die kleine Gruppe der schwerst depressiven Patienten hätte merklich besser auf die echten Wirkstoffe reagiert, so Kirsch.

Wie kommt es, daß Kirsch solch ernüchternde Ergebnisse publizieren kann? Weil er dank des amerikanischen Informationsfreiheitsgesetzes Zugang zu unveröffentlichten Studien hatte. Die Pharmakonzerne müssen zwar sämtliche existierende Studien (also solche, die sie nicht zuvor schon abgebrochen hatten, siehe Artikel) der Zulassungsbehörde einreichen. Veröffentlichen tun sie in der Regel jedoch nur jene Tests, die das gewünschte Resultat erbracht haben. Eine „Datenmanipulation par excellence“, kritisiert denn auch Wolfgang Becker-Grüser, Herausgeber des pharmakritischen „arznei-telegramms“.

Eines der Probleme mit den SSRI-Medikamenten liegt darin, daß man bis heute nicht beweisen kann, daß Serotonin bei Depressionen überhaupt eine Schlüsselrolle spielt. „Falls sich andere Botenstoffe im Gehirn als ebenso wesentlich erweisen sollten, bricht die ganze Theorie der Glückspillendreher in sich zusammen“, kommentiert das Magazin Der Spiegel (10/2008). Und fügt an: „Studien deuten darauf hin, daß ein anderer Wirkstoff in hoher Dosierung bei leichten und mittelschweren Depressionen äußerst effektiv ist. (…) Der Name des Wundermittels: Johanniskraut.“

Auch die Blütenmittel von Dr. Bach (siehe Artikel in dieser Ausgabe) halten verschiedene Rezepturen für depressionsgebeutelte Menschen parat. Nicht weniger als zehn Blüten helfen – je nachdem, was der Grund für die seelische Verstimmung ist!


Den vollständigen Artikel zu diesem aufwühlenden Thema finden Sie in der Zeitenschrift-Ausgabe Nr. 58

Von Ursula Seiler, www.zeitenschrift.com

martedì 16 giugno 2009

MOSTRA SULLA PSICHIATRIA: E’ IL MOMENTO DI UNA PROFONDA REVISIONE NEI METODI DI TRATTAMENTO

Migliaia di persone hanno visitato la mostra per informarsi e conoscere i propri diritti.

Trento. La mostra multimediale itinerante “PSICHIATRIA: UN VIAGGIO SENZA RITORNO” è stata un grande successo con circa 2000 visitatori in poco più di una settimana di apertura. Molti i commenti e le reazioni registrati, sia dai cittadini che dalla stampa, la cui nota dominante è stata la richiesta di un profondo cambiamento nei metodi di trattamento: “La mostra ha fatto luce sulle mie conoscenze delle malattie mentali e delle cure”, “è davvero interessante e mette in luce aspetti forse troppo trascurati della società moderna”, “purtroppo e’ una realtà crudele che tuttora continua”, sono alcuni dei commenti raccolti.

Come organizzatori siamo molto soddisfatti della partecipazione e dei commenti ricevuti e ringraziamo il presidente del consiglio regionale Depaoli Marco per la possibilità offerta alla popolazione trentina di ricevere informazioni che non sono disponibili in nessun’altra mostra, e che permetteranno loro di far valere più consapevolmente i propri diritti.

Molte persone hanno approfittato della mostra per denunciare gli abusi subiti e le carenze osservate nell’ambito della psichiatria locale. In particolar modo, alcune mamme si sono rivolte a noi per denunciare il fatto che i servizi di salute mentale hanno rovinato i loro figli trasformando un disagio adolescenziale in una malattia cronica a causa di diagnosi frettolose e somministrazioni di psicofarmaci.

Purtroppo le cose non sono migliorate dalla mostra dell’anno scorso. Continuano operazioni di facciata che mostrano una realtà ben diversa da quella vissuta dagli utenti. Secondo la risposta all’interrogazione del consigliere provinciale Mauro Delladio, nel periodo gennaio 2008 – febbraio 2009 i TSO per le prime tre unità operative sono stati 46. I pazienti che devono presentarsi regolarmente per una puntura di psicofarmaci a rilascio graduale o per una somministrazione forzata di psicofarmaci sono ben 397 solo nelle prime tre unità operative!!!
E i dati delle unità operative 4 e 5 (Rovereto, Arco, ecc.) non sono pervenuti, proprio dalle zone da cui ci arriva il maggior numero di segnalazioni di abuso.

Consigliamo ai pazienti e ai loro parenti di informarsi accuratamente sulle diagnosi e sui farmaci prescritti, di richiedere il parere di altri medici e di mandare sempre le loro richieste per iscritto richiedendo che vengano inserite nella propria cartella clinica. Inoltre, se ritenete di aver subito danni a causa di diagnosi o trattamenti psichiatrici potete mettervi in contatto con il Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani Onlus.


Paolo Roat
Coordinatore Regionale
CCDU ONLUS Sezione di Trento
www.ccdutrento.org - ccdutrento@tiscali.it
Sito nazionale: www.ccdu.org

martedì 2 giugno 2009

WAS HABEN DIE AMOKLÄUFE IN DER SCHULE MIT PSYCHOPHARMAKA ZU TUN?

Brutale Videospiele, Waffenfetischismus und soziale Randständigkeit werden routinemässig im Zusammenhang mit Amokläufen debattiert. Ein Faktor ist bislang übersehen worden: gewisse Psychopharmaka.

Stephen Leith war als Lehrer stets untadelig gewesen. Doch dann änderte sich sein Verhalten innert weniger Wochen. Es folgte eine Rüge des Schulleiters, schliesslich ein Meeting, bei dem sein bizarres Verhalten Thema war. «Ich ras­tete aus und tötete den Schulleiter», sagt Leith. «Wenige Minuten später ging ich in meine Schulklasse, als ob nichts passiert wäre.» Als er verhaftet wurde und sein Anwalt im Gefängnis erschien, fragte er diesen, ob jemand verwundet worden sei.

Stephen Leith schluckte seit einigen Wochen Prozac (in der Schweiz unter dem Namen Fluctine im Handel), ein Antidepressivum. Damit hat er eines gemeinsam mit fast allen Amokläufern der vergangenen Jahre: Sie standen unter dem Einfluss von Antidepressiva wie Prozac, Zoloft oder Paxil oder litten unter Entzugserscheinungen, die durch die­se Psychopharmaka - beziehungsweise ihr Absetzen - hervorgerufen wurden. Die Website www.ssristories.com listet knapp fünfzig «school shootings» auf, darunter auch das Gemetzel von Steven P. Kazmierczak. Der 27-jährige amerikanische Soziologiestudent hatte Anfang 2008 Prozac gerade erst abgesetzt und dann im Wahn fünf Studenten der Northern Illinois University sowie sich selbst erschossen. Seine Freundin Jessica Baty sagte gegenüber dem Sender CNN, Kazmierczak hätte sich durch Prozac «wie ein Zombie» gefühlt.

Dass Antidepressiva manische Zustände und Psychosen auslösen können, stellten die Forscher Donald Klein und Max Fink bereits 1962 in einem Paper fest, das im «American Journal of Psychiatry» publiziert wurde. 1987 wurde dann mit dem Medikament Prozac eine neue Klasse von Antidepressiva eingeführt: die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Sie erhöhen die Konzentration des Botenstoffs Serotonin in der Gewebeflüssigkeit des Gehirns, indem sie bestimmte Rezeptoren blockieren, die bei der Übertragung von Nervenimpulsen eine Rolle spielen. Das kann zu nachhaltigen Veränderungen der Hirnverbindungen führen. Ein grundsätzlich erwünschter Effekt, wie Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Berliner Universitätskrankenhaus Charité, gegenüber dem Berliner «Tagesspiegel» hervorgestrichen hat. Gerade Prozac wird in den USA werbewirksam als «Glückspille» bezeichnet.

Stephen Leith hatte einen Psychiater aufgesucht, nachdem er in eine depressive Gemütslage geraten war, als er mitansehen musste, wie seine an Krebs erkrankte Frau dem Tod immer näher kam. Der Arzt verschrieb ihm Prozac. «Nach zwei Wochen schlug das Medikament an, ich fühlte mich so voller Ener­gie, dass der Schulleiter sogar dachte, ich sei auf Drogen», so Leith. Er verlor zunehmend die Kontrolle über sich selbst. «Ich liess jede Diskretion vermissen und verlor jegliches Schamgefühl. Viele Schüler fürchteten sich deshalb plötzlich vor mir.»

Drogenabhängig

Seit 1987 ist die Zahl derjenigen, denen SSRI verschrieben werden, vor allem in den USA stark gestiegen - aber auch in vielen anderen Industrieländern. Aus einer Analyse des Forscherteams um den Yale-Psychiater Adrian Preda, die 2001 im «Journal of Clinical Psychiatry» veröffentlicht wurde, geht hervor, dass in den Vereinigten Staaten pro Jahr mehr als 200 000 Menschen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, weil sie unter manischen und/oder psychotischen Zuständen leiden - hervorgerufen durch Antidepressiva oder durch sie ausgelöste Entzugserscheinungen.

Diese treten vor allem auf, wenn die SSRI zu schnell abgesetzt werden. Als Folge kann ein zeitweiliges Serotonindefizit im Gehirn entstehen, weil die durch die Antidepressiva blockierten Re­zeptoren über längere Zeit inaktiv bleiben. Und das, so wird angenommen, hat dann Entzugserscheinungen zur Folge. Sie entsprechen weitgehend den Nebenwirkungen des Medikaments selbst: Magen-Darm-Beschwerden, Le­­berfunktionsstörungen, Impotenz, Krampfanfälle, Anämie, Verwirrtheit, Albträume, Panikattacken, Suizidgedanken und aggressive Verhaltensweisen. Die Entzugserscheinungen können über Wochen oder Monate, in krassen Fällen sogar länger als ein Jahr anhalten.

Stephen Leith hatte Prozac nicht abgesetzt - er litt vielmehr unter wesensverändernden Gefühlen, wie sie im Zusammenhang mit SSRI häufig als Nebenwirkung auftreten. Und dann, nach sechs Wochen, verkehrten sich die übersteigert euphorischen Gefühle ins Gegenteil. «Ich kippte in meine Depression zurück, litt unter Schlafstörungen und war ständig aufgewühlt», so Leith. «Zum ersten Mal rügte man mich in der Schule wegen meines Verhaltens. Ich wurde paranoid und glaubte, man wolle mich feuern. In mir brannte eine Wut, wie ich sie vor der Einnahme von Prozac nie erlebt hatte.» Ständige Kopfschmerzen plagten ihn, meistens war er verwirrt.

Falsch kombiniert?

Dass der Serotoninspiegel im Gehirn, den die SSRI ja beeinflussen sollen, überhaupt etwas mit Depressionen zu tun hat und dass Antidepressiva über kurz oder lang positive Effekte und nicht nur Nebenwirkungen haben, wird von Fachleuten bezweifelt. So erschien Anfang 2008 im «New England Journal of Medicine» eine Studie, die Daten von mehr als 12000 Patient­Innen auswertete. Vernichtendes Fazit: SSRI sind kaum wirksamer als Placebo, Pillen ohne pharmazeutischen Wirkstoff.

Zu einem ähnlichen Resultat gelangte wenig später auch der britische Psychologe Irving Kirsch, nachdem er fast fünfzig Zulassungsstudien für verschiedene Antidepressiva untersucht hatte - darunter auch bislang unver­öffentlichte Studien aus den Schubladen der US-Arzneimittelbehörde FDA: «Die Wirkung aller SSRI übersteigt die eines Placebos bei leichten Depressionen nicht - und selbst in schweren Fällen von Depression sind die Anti­depressiva für die meisten Patienten in klinischer Hinsicht nicht besser.»

Für den US-Psychiater und Medikamentenkritiker Peter R. Breggin ist klar: «Es gibt keinen Beweis dafür, dass es gut ist für das Gehirn, wenn man seine chemische Zusammensetzung durch die Gabe von Antidepressiva langfristig ändert.» Vielmehr könnten die Gehirnfunktionen, wie gut dokumentierte Fallberichte zeigten, durch die Präparate schweren Schaden erleiden. Ausserdem seien die Beweise dafür, dass SSRI schwer depressiven Menschen helfen, schwach - «so schwach, dass die depressivsten Patienten, also suizidgefährdete, manisch-depressive und hospitalisierte Menschen, von Studien zu Antidepressiva ausgeschlossen werden». Breggin hat seine Kritik an der Fixierung auf wesensverändernde Psychopharmaka 2008 in seinem Buch «Medication Mad­ness» zusammengefasst.

Beipackzettel warnt: Suizidgefahr!

Stephen Leith ist überzeugt: «Alles Schreckliche, was ich vielen Menschen angetan habe - dem Schulleiter und dessen Angehörigen oder auch meiner Frau, die ich in ihrem Sterben im Stich gelassen habe -, wäre nie passiert, wenn ich nicht Prozac genommen hätte.» Er hat die US-Medikamentenzulassungsbehörde FDA in einem persönlichen Brief dazu aufgefordert, das Medikament vom Markt zu nehmen.

2004 verfügte die FDA, dass auf den Beipackzetteln von Antidepressiva ausdrücklich darauf hingewiesen werden muss, dass insbesondere Kinder unter achtzehn Jahren einer erhöhten Suizidgefahr ausgesetzt sind, wenn sie SSRI einnehmen. Zwei Jahre später erweiterte sie diese Warnung auf alle Personen, die jünger sind als 25. Solche so­genannte Blackboxwarnungen, die ihren Namen dem schwarzen Rahmen verdanken, der den Text der Warnung umgibt, sind das stärkste Mittel der FDA, um mit Nachdruck vor schwerwiegenden oder gar lebensbedrohlichen Nebenwirkungen von Medikamenten zu warnen.

Vor Gericht sind Antidepressiva wie Prozac im Zusammenhang mit Amokläufen bisher nicht schuldig gesprochen worden. Die Herstellerfirma Eli Lilly insistiert, dass Prozac Millionen von Menschen geholfen habe. Gegenüber dem «British Medical Journal» sagte sie 2005: «Die Sicherheit und Wirksamkeit von Prozac ist gut untersucht, dokumentiert und etabliert.»

Vor kurzem kam es erneut zu einem tragischen Todesfall: Der siebenjährige Gabriel Myers aus Florida erhängte sich in der Dusche seines Pflegeheims. Wenige Wochen vor seinem Tod wurden Myers vier Psychopharmaka verschrieben, von denen er zwei bis drei kurz vor seinem Tod genommen hatte: Die beiden Antidepressiva Lexapro und Symbyax, das Medikament Vyvanse zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) sowie Zyprexa, das hauptsächlich bei schizophrener Psychose eingesetzt wird.

Doch nicht nur wurde bei dem Siebenjährigen gar keine Schizophrenie diagnostiziert, wie der Yale-Psychia­ter David Katz kritisiert. Auch sind mit Ausnahme des ADHS-Präparats die Beipackzettel aller Medikamente mit einer Blackboxwarnung vor erhöhtem Selbstmordrisiko versehen. Für die Verabreichung an Kinder sind sie ausserdem gar nicht zugelassen. «Wenn Kinder derart wirkungsreiche Präparate nehmen, so ist das extrem riskant», sagt Katz. «Solche Medikamente können durchaus ein Faktor sein, wenn Leute Selbstmord begehen oder andere schreckliche Taten.»

Der siebzehnjährige Tim Kretschmer, der Mitte März im deutschen Winnenden insgesamt fünfzehn Menschen und anschliessend sich selbst erschossen hat, soll ein Faible für Schusswaffen gehabt und Stunden mit gewaltgeprägten Action-Videospielen vor dem Computer zugebracht haben. Und er war seit 2008 in psychiatrischer Behandlung, weil er depressiv war. Ob bei der Obduktion von Tim Kretschmers Leiche nach Spuren von Antidepressiva gesucht wurde, war von den Behörden nicht zu erfahren. Allerdings lassen sich die meisten Antidepressiva nur zwölf Stunden nach der Einnahme mit gängigen Labormethoden bereits nicht mehr nachweisen. Wie auch immer der toxikologische Obduktionsbericht ausfällt, der seit Mitte Mai erwartet wird: Ein Freispruch für Antidepressiva wie Prozac ist er nicht.

Des Kaisers neue Drogen

Antidepressiva gelten in der modernen Medizin als sichere und effiziente Mittel, um die geistige Balance und Gesundheit eines Menschen wiederherzustellen. Der britische Psychologe Irving Kirsch von der Hull University hat sich wie ein Maulwurf durch den riesigen Berg an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva gewühlt, um festzustellen: Diese Erkenntnis fusst mehr auf der gut geölten Marketingmaschinerie der Pharmabranche denn auf der tatsächlichen Evidenz aus klinischen Studien. Tatsächlich sind Antidepressiva oft nicht nur weniger effektiv als andere Behandlungsformen, sie sind auch gefährlicher, wie Kisch in seinem neuen Buch zeigt.
Irving Kirsch: «The Emperor’s New Drugs. Exploding the Antidepressant Myth». Random House. London 2009. £ 10.99. Das Buch erscheint Anfang September in englischer Sprache.

Entnommen aus der woz.ch

martedì 24 marzo 2009

Behandelnde Psychiater sollen für dieses Massaker ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden


München/Weinsberg. Der Verein „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V.“ (KVPM) stellt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in 16 Fällen und des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung Strafanzeige gegen die Psychiater, die Tim Kretschmer vor seinem Amoklauf in Winnenden behandelt haben.

Die KVPM hatte bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden der schrecklichen Verbrechen in Winnenden die Polizei in Waiblingen per Fax darauf aufmerksam gemacht, dass viele der jugendlichen Amokläufer an US-Schulen die Schießereien nach Einnahme gewalt- und aggressionsauslösender Psychopillen verübt haben. Ein ähnlich lautendes Schreiben der KVPM erhielt vergangenen Donnerstag auch die ermittelnde Staatsanwältin Frau Hanss.

Am selben Tag wurde bekannt, dass Tim K. mehrfach in der Psychiatrie am Weissenhof in Weinsberg wegen Depressionen in Behandlung war. Am 12. März 2009 richtete der Verein ein Schreiben an den zuständigen Gerichtsmediziner, der die Leiche des Täter am Vormittag obduzierte. Die KVPM bat den Mediziner, Haarproben des Täters zu nehmen, um nach Rückständen von Psychopharmaka zu suchen, vor denen Arzneimittelbehörden weltweit warnen, da sie Aggressivität, Gewaltausbrüche und Selbstmord auslösen können.

Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V., teilt in dem Schreiben mit: "Bei zahlreichen Psychopillen ist ein gewalt- und aggressionsförderndes Potenzial nachgewiesen. Psychiater schaffen mit der Verabreichung von Psychopillen eine Art neue Kategorie von Straftätern. Es handelt sich dabei um Menschen, die strafrechtlich bislang nicht nennenswert in Erscheinung getreten waren, kein fassbares Motiv aufweisen und scheinbar urplötzlich besonders schwere oder brutale Gewalttaten verüben."

Die KVPM verweist u.a. auf die "möglichen Sicherheitsbedenken", die im Juni 2005 von der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) im Zusammenhang mit der Verabreichung bestimmter Psychopharmaka ausgesprochen wurden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ordnete im August/September 2005 an, dass pharmazeutische Unternehmer deutliche Warnhinweise in den Beipackzetteln diverser Antidepressiva angeben müssen, da festgestellt wurde, dass diese u.a. Aggressivität, gewalttätiges Verhalten und Selbstmordgedanken bei Kindern und Jugendlichen verursachen können. Im Februar 2008 veröffentlichte das BfArM zu Antidepressiva eine weitere Warnung über ein erhöhtes Risiko zu suizidalem Verhalten bei Erwachsenen unter 25 Jahren.

Eine in Kanada durchgeführte Studie über Auswirkungen von Psychodrogen auf Strafgefangene kommt zu dem Schluss, dass "gewalttätiges und aggressives Verhalten deutlich häufiger bei jenen Gefangenen auftrat, die psychiatrische Tabletten einnahmen." Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2000, die an 47 jugendlichen Straftätern durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass 40% von ihnen akuten Missbrauch mit einem bestimmten Tranquilizer betrieben, der als „Angstlöser" bekannt war. Das Mittel ermöglichte ihnen, extrem gewalttätige Verbrechen zu begehen.

Die KVPM stellte der Polizei Waiblingen und der Staatsanwaltschaft Stuttgart außerdem eine Liste von 15 dokumentierten Fällen aus den USA zur Verfügung, bei denen bis dahin "unauffällige" Menschen im Zusammenhang mit gefährlichen Psychodrogen besonders schwere Gewalttaten verübt hatten.

Trepping fordert: „Sollten im Fall des 17-jährigen Tim Kretschmer Psychopharmaka im Spiel gewesen sein, müssen die behandelnden Psychiater für dieses Massaker ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden. ihnen sind diese verheerenden Nebenwirkungen von Psychodrogen bekannt."

Mittlerweile bekommen über 150.000 Kinder in Deutschland gefährliche Psychopharmaka. Psychiater haben eine große Anzahl neuer Störungen für Kinder erfunden, darunter Lernstörung, Rechenstörung, Heimweh, Hyperaktivität u.a. Damit werden völlig gesunde Kinder zu psychisch Kranken abgestempelt und auf gefährliche Psychopharmaka gesetzt.

„Angesichts der neuen Rekordverabreichungen von gefährlichen Psychodrogen an Kinder in Deutschland ist es höchste Zeit, dass sich Ärzte, Eltern, Politiker und die Medien mit dem Problem psychopharmaka-induzierter Gewaltausbrüche befassen und zerstörerische Praktiken der Psychiatrie verbieten", so Trepping weiter.

CCDU Onlus Bozen
www.ccdubozen.org

Weitere Informationen:
Bernd Trepping Tel: 089 - 273 03 54 oder 0178 - 613 74 67
KVPM Deutschland e.V., Amalienstr. 49a, 80799 München,
Tel (089) 2730354, Fax (089) 28986704,
eMail kvpm@gmx.de, Web: www.kvpm.de

venerdì 6 febbraio 2009

Psychologischer Verhaltenstest für Südtiroler Kinder

Fragestellung von Senator De Eccher in Bezug auf den Südtiroler Landesrat für Gesundheitswesen

Mit Akt Nr. 4-01100 vom 5. Februar 2009 hat Senator Cristano De Eccher in der Sitzung Nr. 144 eine Anfrage an die Minister für Arbeit, Gesundheits- und Sozialwesen und für Unterricht, Universität und Forschung gerichtet. Die Fragestellung bezieht sich auf die unerhörten Aussagen des Südtiroler Landesrats Richard Theiner in einem an Radio Südtirol gerichteten Schreiben.

Hier anschließend der Inhalt der Anfrage.

Dies die Prämissen:

• Der Südtiroler Landesrat für Gesundheitswesen hat mitgeteilt, dass das Obere Gesundheitsinstitut nach Aufstellung eines eigenen Verzeichnisses auf gesamtitalienischer Ebene ein diagnostisches Programm ausgearbeitet hat, das darauf abzielt, unter den Kindern rechtzeitig diejenigen auszumachen, die die Symptome des ADHS aufweisen, des Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndroms, eines neuen, nicht klar definierten Störungsbildes.
• Dieses diagnostische Programm sieht die Durchführung von Verhaltenstests an Kindern in der Schule vor und in der Folge die Aktivierung von konkreten Therapievorschlägen wie Psychotherapie und Verabreichung von Medikamenten.
• In Übereinstimmung mit dem gesamtstaatlichen Programm sollen diesbezügliche Zentren auch in Bozen, Meran und Brixen eingerichtet werden.
• Die Region Piemont und die autonome Provinz Trient haben sich gegen die Anwendung des Programms ausgesprochen und die Verabschiedung von gesetzlichen Maßnahmen gegen die Durchführung dieser Tests in der Schule vorgesehen.

Dies vorausgesetzt, möchte der Fragesteller wissen:
• ob es der Wahrheit entspricht, dass das Obere Gesundheitsinstitut die Existenz des ADHS-Syndroms bestätigt und infolgedessen ein diagnostisches Programm auf gesamtitalienischer Ebene formuliert hat;
• ob es der Wahrheit entspricht, dass dieses diagnostische Programm Tests vorsieht, die innerhalb der Schulen durchgeführt werden sollen, und wenn ja, wer sie ausgearbeitet hat und aufgrund welcher Kriterien;
• wie diese Tatsache beurteilt wird und ob und welche Vorkehrungen die betreffenden Minister, jeder auf seinem Zuständigkeitsbereich, zu treffen gedenken, um die diesbezügliche Meinungsfreiheit der Eltern zu garantieren.

Das Bürgerkomitee für Menschenrechte bringt den Wunsch zum Ausdruck, dass endlich Klarheit geschaffen wird hinsichtlich einer inakzeptablen Situation, die dazu führt, dass Südtirol eines der italienischen Länder mit der höchsten Verabreichungsquote von Psychopharmaka an Kinder zu werden droht.


TEST PSICOATTITUDINALI SUI BAMBINI DELL’ALTO ADIGE
Interrogazione del Senatore De Eccher sull'Assessore alla Sanità
della Provincia autonoma di Bolzano

Con l’atto n. 4-01100 del 5 febbraio 2009 nella seduta n. 144, il Senatore Cristano De Eccher ha presentato un’interrogazione ai Ministri del lavoro, della salute e delle politiche sociali e dell'istruzione, dell'università e della ricerca. L’interrogazione è volta a far luce sulle scandalose affermazioni dell’Assessore alla Sanità di Bolzano Richard Theiner in una lettera indirizzata a Radio Südtirol.
Riportiamo qui di seguito il contenuto dell’interrogazione.
Premesso che:
l'assessore alla sanità della Provincia autonoma di Bolzano ha reso noto che l'Istituto superiore di sanità, dopo l'istituzione di un apposito registro, ha predisposto un programma diagnostico nazionale rivolto ai bambini al fine di individuare tempestivamente i soggetti che presentano i sintomi dell'ADHD, sindrome da deficit di attenzione e iperattività, una sorta di nuova patologia non chiaramente definita;
detto programma diagnostico si traduce nella somministrazione di test psicoattitudinali ai bambini all'interno delle strutture scolastiche e, in seguito alla loro valutazione, l'attivazione di concrete proposte terapeutiche quali la psicoterapia e la somministrazione di farmaci;
in linea con il programma nazionale ci si propone, inoltre, di promuovere centri di riferimento a Bolzano, Merano e Bressanone;
considerando che la Regione Piemonte e la Provincia autonoma di Trento hanno manifestato contrarietà rispetto all'applicazione del programma e avrebbero, quindi, approvato una serie di misure legislative volte a contrastare la somministrazione di detti test in ambito scolastico,
l'interrogante chiede di sapere:
se corrisponda al vero che l'Istituto superiore di sanità abbia riconosciuto l'esistenza della sindrome da deficit di attenzione e iperattività (ADHD) e abbia, conseguentemente, predisposto un piano diagnostico nazionale;
se corrisponda al vero che detto piano diagnostico si articoli in test e che essi debbano essere somministrati all'interno degli istituti scolastici e, in caso affermativo, chi li abbia predisposti e in base a quali criteri;
quali siano le valutazioni del caso e se e quali provvedimenti i Ministri in indirizzo, ciascuno per quanto di competenza, intendano adottare al fine di garantire la libertà dei genitori di esprimere il proprio parere in merito.
Il Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani auspica che finalmente possa essere fatta chiarezza su una situazione inaccettabile che sta trasformando l’Alto Adige in una delle aree a maggior utilizzo di psicofarmaci sui bambini di tutta Italia.

giovedì 5 febbraio 2009

Pius Leitner macht eine Anfrage in der Provinz über den Missbrauch von Psychopharmaka an Kindern

Nach dem Rundschreiben Nr. 4.226/P4 des Schulminister, welcher die Tests oder die relativen Fragebögen über den psychischen und emotionellen Zustand der Schüler innerhalb von den Schulen verbietet, hat der Landesrat Pius Leitner die Anfrage n. 187/09-XIV in der Provinz vorgestellt:

Massentests in den Schulen und Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder in Südtirol

Weil die Gültigkeit der Diagnose von ADHS in keiner Weise wissenschaftlich bewiesen ist, hat diese Angelegenheit auf wissenschaftlicher Ebene viele Widersprüche hervorgerufen.

▪ Der Landesrat für Gesundheitswesen Richard Theiner hat in einem Schreiben über psychopathologisches Screening in den Schulen und den Missbrauch von Psychopharmaka bei Kindern erklärt: Dieses Projekt sieht ein für das ganze Staatsgebiet und alle fachlich zu begutachtenden Kinder in gleicher Form durchzuführendes breit gefächertes diagnostisches Programm vor, um Störungen aus dem Formenkreis des ADHS und ähnliche Problematiken früher, besser und genauer zu erkennen und die Ergebnisse nach festgelegten Kriterien zu bewerten. Daraus erwachsen dann Verdachtsdiagnosen und Therapievorschlage, die von Elternberatung und schulischen Maßnahmen über gezielte funktionstherapeutische Hilfen bis zu Einzel- und Familienpsychotherapie und medikamentösen Ansätzen reichen. Die letzteren werden dabei von der Erstverabreichung an nach einem genauen Kontroll- und Visitenplan durchgeführt und ausgewertet

▪ Das Land hat in den Schulen eine Reihe von Konferenzen organisiert, im Rahmen derer die Sprecher die Gültigkeit der ADHS-Diagnose in höchsten Tönen gelobt, die Gefahr der Psychopharmaka allerdings minimalisiert haben; zur Veranstaltung Internationaler und interdisziplinärer Herbst – Seminar – Kongress für Sozialpädiatrie in Brixen (Südtirol) eingeladen wurde auch Dr. Manfred Döpfner (ein bekannter ADHS-Anhänger), was heftigen Protest seitens der Bevölkerung ausgelöst hat.

▪ Auf der Internetseite des Südtiroler Kinderdorfs befürwortet Dr. Markus Huber eine medikamentöse Behandlung, ohne im geringsten auf die Nebenwirkungen der Psychopharmaka einzugehen.

Angesichts dieser Situation ergehen an die Landesregierung folgende Fragen:

1. Wie viele öffentlichen Gelder wurden ausgegeben, um diese Reihe von Konferenzen über ADHS in den Schulen zu organisieren? Wer hat diese Konferenzen organisiert?

2. Wie viele öffentliche Gelder wurden für die Teilnahme von Dr. Manfred Döpfner ausgegeben? Wer hat seine Teilnahme organisiert?

3. Wie viele öffentlichen Gelder wurden während des Jahres 2008 für die Arbeitsgruppe der Provinz Bozen für deren ADHS-Aktivitäten ausgegeben? Wer gehört zu dieser Arbeitsgruppe?

4. Es sind weitere Initiativen zur “Information” der Bevölkerung vorgesehen, ohne eine Möglichkeit zur Ablehnung einzuräumen, die in wissenschaftlichen Kreisen über dieses Thema vorliegt. Es wurde die Möglichkeit in Erwägung gezogen, die Bevölkerung über alle Aspekte (auch über die zweifelhaften) dieses Themas zu informieren. Sofern dies der Fall ist, bitte wie?

5. Wie vielen Kindern in Südtirol im Alter von 0 bis 18 Jahren werden oder wurden im Lauf des Jahres 2008 psychoaktive Substanzen verabreicht (auch wenn nur vorübergehend oder gelegentlich)?

6. Von welchen Schulen sind im Lauf des Jahres 2008 die Kinder gekommen, denen psychoaktive Substanzen verabreicht werden oder wurden (auch wenn nur vorübergehend oder gelegentlich)? Wie viele Kinder waren es und von welcher Schule kamen sie? Bitte um Angabe der Anzahl der Kinder getrennt für jede Schule.

7. Wie viele Kinder wurden im Lauf des Jahres 2008 in den Schulen unterschiedlichen psychopathologischen Tests unterzogen, um etwaige Geisteskrankheiten oder psychische Störungen festzustellen? Bitte um Auflistung der Anzahl dieser Kinder – für jede Schule gesondert.

8. Wie hoch ist die Anzahl der Kinder, die von den Schulen im Lauf des Jahres 2008 den Gesundheitseinrichtungen mit Verdacht auf “Geisteskrankheit“ gemeldet wurden? Bitte um Auflistung der Anzahl dieser Kinder – für jede Schule gesondert.

9. Welche Vorgangsweisen werden angewendet, um von den Eltern die Einverständniserklärung zu erhalten, dass ihren Kindern psychoaktive Substanzen verabreicht werden? Werden die Eltern ausführlich über die Vorgangsweisen informiert, die zur Diagnose geführt haben, über die Nebenwirkungen, die bei Einnahme dieser Substanzen auftreten können, über alternative Therapien (wenn ja, welche?), über Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Therapie und über die Vor- und Nachteile, die zu erwägen sind, wenn überhaupt keine Therapie befolgt wird?

10. Wie vielen Kindern, die in den Südtiroler Kinderdorffamilien leben, wurden im Lauf des Jahres 2008 psychoaktive Substanzen verabreicht (auch wenn nur vorübergehend oder gelegentlich)? In welcher Kinderdorffamilie leben sie?

Bolzano: interrogazione in Provincia sugli abusi di psicofarmaci sui bambini.

Dopo la circolare n. 4226/P4, del Ministero dell'Istruzione che vieta i test o questionari relativi allo stato psichico ed emozionale degli alunni all'interno delle scuole, il consigliere provinciale Pius Leitner ha presentato l’interrogazione n. 187/09-XIV in Consiglio Provinciale.

Screening nelle scuole e
somministrazione di psicofarmaci ai bambini dell’Alto Adige

Nonostante non esista alcuna dimostrazione scientifica della validità della diagnosi di ADHD e la questione abbia sollevato molte controversie in campo scientifico.

▪ L'Assessore alla Sanità Richard Theiner, in una lettera sugli screening psicopatologici nelle scuole e l'abuso di psicofarmaci sui bambini, ha dichiarato: Questo progetto prevede le varie competenze necessarie, per l'intero territorio nazionale, al fine di analizzare tutti i bambini nella stessa forma attuando un ampio programma di diagnostica per trovare il più precocemente e più velocemente possibile i disturbi nell’ambito dell’ADHD e problemi simili e per pronosticare i risultati in base a criteri stabiliti. In seguito, in base a questa sospetta diagnosi e alla terapia consigliata, si daranno consigli ai genitori e alla scuola per azioni mirate ad iniziare l’assistenza individuale, la psicoterapia familiare e i farmaci

▪ La Provincia ha organizzato una serie di conferenze nelle scuole in cui i relatori decantavano la validità della diagnosi di ADHD e minimizzavano la pericolosità degli psicofarmaci, e ha invitato il dott. Manfred Döpfner (noto fautore dell’ADHD) al convegno Internationaler und interdisziplinärer Herbst – Seminar – Kongress für Sozialpädiatrie in Brixen (Südtirol) suscitando la protesta dei cittadini.

▪ Nel sito del Südtiroler Kinderdorf, il dott. Markus Huber promuove la terapia farmacologia senza menzionare minimamente gli effetti collaterali degli psicofarmaci.

Ciò considerato, si chiede alla Giunta provinciale:

1. Quanti soldi pubblici sono stati spesi per organizzare questa serie di conferenze sull’ADHD nelle scuole? Chi ha organizzato le conferenze?

2. Quanti soldi pubblici sono stati spesi per la partecipazione del dott. Manfred Döpfner? Chi ha organizzato la sua partecipazione?

3. Nel corso del 2008, quanti soldi pubblici sono stati spesi per il gruppo di lavoro sull’ADHD della Provincia di Bolzano? Chi fa parte di questo gruppo di lavoro?

4. Sono previste altre iniziative volte a “informare” la popolazione senza dare spazio al dissenso presente nella comunità scientifica su questo tema. È stata presa in considerazione la possibilità di informare la popolazione su tutti gli aspetti (anche quelli critici) di questa tematica. Se sì, come?

5. Nel corso del 2008, quanti sono i bambini (0-18 anni) dell’Alto Adige a cui vengono o sono state somministrate sostanze psicoattive (anche se solo temporaneamente o saltuariamente)?

6. Nel corso del 2008, da quali istituti scolastici sono arrivati i bambini a cui vengono o sono state somministrate sostanze psicoattive (anche se solo temporaneamente o saltuariamente)? Quanti bambini sono e da quale istituto scolastico provengono. Si prega di indicare il numero di bambini suddiviso per ciascuna scuola.

7. Nel corso del 2008, a quanti bambini sono stati somministrati test psicopatologici di qualsiasi genere all’interno delle scuole al fine di determinare la presenza di qualsiasi malattia o disturbo mentale? Si prega di indicare il numero di questi bambini, per ogni istituto scolastico.

8. Nel corso del 2008, qual è il numero di bambini segnalati dalle scuole alle strutture sanitarie per una presunta “malattia mentale”? Si prega di indicare il numero di questi bambini, per ogni istituto scolastico.

9. Quali sono le procedure utilizzate per il consenso informato dei genitori in caso di somministrazione di sostanze psicoattive? I genitori vengono informati esaurientemente sulle procedure che hanno portato alla diagnosi, sugli effetti collaterali della somministrazione di tali sostanze, sulle terapie alternative (e se si, quali sono?), sui vantaggi e svantaggi della terapia proposta e sui vantaggi e svantaggi derivanti dal non seguire nessuna terapia?

10. Nel corso del 2008, quanti sono i bambini ospitati nelle case famiglia dell’Alto Adige a cui vengono somministrate sostanze psicoattive (anche se solo temporaneamente o saltuariamente)? In quale casa famiglia vivono?

mercoledì 28 gennaio 2009

Das Unterrichtsministerium verbietet psychologische Tests in den Schulen

Mit dem Rundschreiben Nr. 4226/P4 erlegt das Unterrichtsministerium den Generaldirektoren der Regionalen Schulämter sowie auch den Schulinspektoren der Provinzen Bozen und Trient das Verbot auf, die Schüler innerhalb der Schulen Tests bezüglich ihres psychischen und emotionalen Zustandes zu unterziehen bzw. entsprechende Fragebögen ausfüllen zu lassen. In diesem Zusammenhang wird im Rundschreiben spezifisch bestätigt: “… Die Diagnose ADHS ist daher alles andere als einfach, auch wegen einer möglichen späteren medikamentösen Behandlung, und kann in keinem Fall aufgrund von Tests erstellt werden, die innerhalb der Schulen durchgeführt werden, bzw. unter Heranziehung von Auswertungen von Fragebögen über den psychischen und emotionalen Zustand der Schüler.“

Außerdem wird im Rundschreiben bezüglich der Kurse und Konferenzen über diese Themen betont: “Es treffen auch über Parlamentsakte Meldungen darüber ein, dass für Eltern und Lehrer Kurse organisiert werden, deren Ziel es ist, im Fall von Kindern mit Verhaltens- und Lernstörungen (ADHS-Syndrom) für die Verwendung von psychoaktiven Substanzen Propaganda zu betreiben.… Angesichts der oben genannten Situation ersuchen wir Sie, den zuständigen schulischen Einrichtungen die Anordnung zu geben, dass eventuelle ähnliche Vorfälle unverzüglich dem zuständigen Regionalen Schulamt zur Kenntnis gebracht und daraufhin der dieses Schreiben verfassenden Generaldirektion gemeldet werden.“

Das Bürgerkomitee für Menschenrechte möchte dem Ministerium für diese Stellungnahme danken und seine Genugtuung darüber kundtun, dass es beschlossen hat, unsere Kinder zu schützen, nachdem ihm die Gefahr dieser Tests und somit indirekt auch die Verwendung und der Missbrach von Psychopharmaka bewusst ist.

Vor kurzem haben uns Eltern einen Fall gemeldet, dass sich in einer Schule in Südtirol eine „Lehrerin“ gemeldet hätte, die die Kinder „Zeichnungen“ anfertigen lassen sollte. In Wirklichkeit war diese vermeintliche “Lehrerin” eine Psychologin und die “Zeichnungen” waren nichts anderes als versteckte psychologische Tests. Der Vorfall ereignete sich ohne jeglichen Antrag auf ein schriftliches Einverständnis der Eltern. Unser Komitee, das sich sehr wohl des starken Drucks bewusst ist, dem es ausgesetzt ist, damit diese Screening-Aktivität weiter durchgeführt werden kann, wird weiterhin zusammen mit all denen, die gemeinsam diese Schlacht schlagen wollen, die Augen offen halten und jede anomale Situation aufzeigen, die mit den Anordnungen des Rundschreibens in Widerspruch steht.

Bürgerkomitee für Menschenrechte – Onlus
ccdubozen@gmail.com
www.ccdubozen.org






Ministerium für Unterricht, Universität und Forschung Abteilung für Unterricht


Generaldirektion für Schulahngelegenheiten, Integration, Teilnahme und Kommunikation

Dienststelle 4





Prot. Nr. 4226/P4° Rom, 7. Oktober 2008



An die Generaldirektoren der Regionalen Schulämter

deren Sitze

An den Superintendenten für die Provinz Bozen

Bozen

An den Superintendenten für die Provinz Trient

Trient

An den Schulamtsleiter für die deutschsprachigen Schulen

Bozen

An den Schulamtsleiter für die Schulen im Ladinischen Sprachraum

Bozen

An den Superintendenten für die Region Valle D'Aosta

Aosta



Betrifft : Der Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern, die unter Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität leiden



Es treffen auch über Parlamentsakte Meldungen darüber ein, dass für Eltern und Lehrer Kurse organisiert werden, deren Ziel es ist, im Fall von Kindern mit Verhaltens- und Lernstörungen (ADHS-Syndrom) für die Verwendung von psychoaktiven Substanzen Propaganda zu betreiben.

In diesem Zusammenhang soll vorausgeschickt werden, dass eine Diagnose des ADHS-Syndroms eine sehr komplexe Angelegenheit ist und die entsprechenden Zuständigkeitsbereiche von Familie, Schule und speziellen Gesundheitseinrichtungen mit einbezieht, nachdem der Aspekt der Hyperaktivität und der Unaufmerksamkeit dem Lebensumfeld des Kindes entsprechend bewertet werden muss, zumal diese Symptome nicht unbedingt mit ADHS gleichzusetzen sind, sondern auch auf seine Lebensumstände oder auf psychopathologische Ursachen zurückzuführen sein können.

Die Diagnose ADHS ist daher alles andere als einfach, auch wegen einer möglichen späteren medikamentösen Behandlung, und kann in keinem Fall aufgrund von Tests erstellt werden, die innerhalb der Schulen durchgeführt werden, bzw. unter Heranziehung von Auswertungen von Fragebögen über den psychischen und emotionalen Zustand der Schüler.

Eventuelle Untersuchungen müssen in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, unter strenger fachärztlicher Kontrolle und auf spezifischen Antrag der Familien erfolgen, nachdem den schulischen Einrichtungen ausschließlich die Meldung von abnormalen Verhaltensmustern oder Störung während des Unterrichts zusteht.

Sobald ein Fall von ADHS diagnostiziert und eine medikamentöse Behandlung verschrieben wird, muss die Verabreichung der Medikamente in der Schule unter Einhaltung der Angaben erfolgen, die in den Empfehlungen enthalten sind, welche vom Unterrichtsministerium im Einverständnis mit dem Gesundheitsministerium am 25.11.2005 festgelegt wurden und die die Richtlinien für die Definition von Eingriffen enthalten, welche zur Hilfestellung von Schülern dienen, denen während der Unterrichtszeit Medikamente verabreicht werden müssen.

Angesichts der oben genannten Situation ersuchen wir Sie, den zuständigen schulischen Einrichtungen die Anordnung zu geben, dass eventuelle ähnliche Vorfälle unverzüglich dem zuständigen Regionalen Schulamt zur Kenntnis gebracht und daraufhin der dieses Schreiben verfassenden Generaldirektion gemeldet werden.






Unterzeichnet: Der Generaldirektorstellvertreter

Sergio Scala

mercoledì 21 gennaio 2009

E' ufficiale: il Ministero dell’Istruzione vieta i test psicologici nelle scuole

Con la circolare n. 4226/P4, il Ministero dell'Istruzione impone ai Direttori Generali degli Uffici Scolastici Regionali, inclusi i Sovrintendenti Scolastici per la Provincia di Bolzano e di Trento, il divieto di somministrare i test o questionari relativi allo stato psichico ed emozionale degli alunni all'interno delle scuole. A questo proposito la circolare afferma specificatamente: “… La diagnosi di ADHD è pertanto tutt’altro che semplice, anche in virtù del conseguente possibile ricorso a terapia farmacologia, e comunque non può essere effettuata attraverso le somministrazioni all’interno delle scuole di test o di questionari relativi allo stato psichico ed emozionale degli alunni.”

Inoltre, in relazione ai corsi e conferenze su questi temi, la circolare precisa: “Pervengono segnalazioni, anche attraverso atti parlamentari, relative alla organizzazione di corsi rivolti a genitori e insegnanti finalizzati a propagandare l’uso di prodotti psicoattivi nei casi di bambini affetti da disturbi del comportamento e dell’apprendimento (sindrome ADHD). … Alla luce di quanto sopra espresso, si pregano le S.S.L.L. di voler dare istruzioni alle istituzioni scolastiche di competenza affinché eventuali analoghi episodi siano immediatamente portati all’attenzione degli U.S.R. di competenza e successivamente segnalati alla scrivente Direzione Generale.”

Il Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani desidera ringraziare e manifestare la propria soddisfazione per questa presa di posizione del Ministero che ha deciso di tutelare i nostri bambini, consapevole della pericolosità insita in questi test e, indirettamente, anche dall'uso e abuso di psicofarmaci.
Recentemente dei genitori ci hanno segnalato che in una scuola dell’Alto Adige si è presentata una “maestra” che avrebbe dovuto far fare dei “disegni” ai bambini. In realtà la “maestra” era una psicologa e i “disegni” erano dei test psicologici camuffati, il tutto senza nessuna richiesta di consenso scritta dei genitori. Ben consapevoli dell'esistenza di forti pressioni per continuare quest'attività di screening all'interno delle scuole, il nostro Comitato, insieme a tutti coloro che si sono uniti in questa battaglia, continuerà a vigilare e denuncerà ogni situazione anomala che contrasti con le direttive della circolare.

Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani – Onlus
Email ccdutrento@tiscali.it
www.ccdutrento.org

sabato 10 gennaio 2009

Anfrage für eine Gemeinsame Ermittlung

Zufikon, Switzerland, 09/12/2008

Anfrage für eine Gemeinsame Ermittlung (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, Schweizer Botschaft in Australien, Australianische Botschaft in Genf) gegen in Australien arbeitende Ärzte, die anscheinend Antidepressive Medikamente sogar an 1jährigen Kindern beschreiben

Sehr Geehrten Damen und Herren,

Gemäß unseren Informationen, sollten es in Australien, 4000 „Depressiven Kindern“ Kindern geben, die jünger als 10 Jahre sind, und 500 „Depressiven Kindern“ sogar unter das alter von 5 Jahren.
Diese Situation wir selbst vom Royal Australian College of Physicians als beängstigend beschrieben. Das schlimmste daran ist jedoch, das sogar an 48 „Depressiven Kindern“ die jünger als ein Jahr sind, antidepressive Medikamente beschrieben wurde.
Ganz klar sollte einem Arzt eine schriftliche Erklärung abgeben, falls er solchen Medikamente an Kindern verschreibt, weil dadurch für das Kind seriösen und Gefährlichen Nebenwirkungen aufkommen könnte, wie Suizidgefahr.
Die Adverse Drug Reactions Advisory Committee selbst, warnt die Ärzte über das benützen von solchen Medikamente die Seretonin beeinflussen (SSRI). Diese sollten nur an Personen über 18 Jahre abgeben werden.
Das ist Australien meist beschrieben Antidepression Medikament ist das Prozac, produziert von Eli Lilly, mit 7833 Rezepte, 863 davon an Kindern unten 10 Jahren. Sehr beliebt ist auch das Effexor XR, produziert von Wyeth, des 3.347 Rezepte an Kindern zählt, 8 davon waren untern ein Jahr alt, 19 Fälle zischen 2 und 3 Jahre alt, und 15 Rezepte waren an 5Jährigen Kindern bestimmt.
Nach unserer Meinung, werden durch solches Gefährliche handeln diesen Ärzte, Kleine Kindern vergiftet. Jedermann weißt, dass falls man in den ersten Lebensjahren solche Antidepressive Medikamenten aufnimmt, das Nervensystem bösartig geschädigt wird.
Infolge diese Aussagen, die auch die Autralianische Presse RSI bestätigt, bitten wir das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten, die Schweizer Botschaft in Australien und die Australianische Botschaft in Genf, eine Offizielle und Gemeinsame Untersuchung (Ermittlung) über diese Situation vorzunehmen.
Zudem sollte dadurch auch festgestellt werden, ob es sich bei den in Australien arbeitenden Ärzte, die solchen Gefährlichen Taten vornehmen, auch Schweizer Ärzte darunter befinden.
Falls ja, wünschen wir uns das diesen Ärzte „per subito“ aus der FMH (FMH Swiss Medical Association) radiert werden und in der Schweiz nicht mehr ausüben dürfen.
Das ganze sollte nichts als Akte gegen die Australianischen Freunde wirken oder aufgefasst werden, sondern einzigartig den Kindern zuliebe.

Wir Grüssen mit Grossen Respekt.

Hochachtungsvoll

Ivan Schmidt
(Präsident von Sensogiovane.ch)