Misbrauchs

Wenn du, eine liebe Person oder irgendjemanden, den du kennst eine Misshandlung von Seiten der Psychiatrie erlitten hast, dann nehme Kontakt zum Bürgerkomitee für Menschenrechte auf. Wir aktivieren ihn.
Se tu, una persona cara o qualcuno che conosci ha subito abusi da parte della psichiatria, mettiti in contatto con il Comitato dei Cittadini per i Diritti umani. Ci attiveremo

mercoledì 28 gennaio 2009

Das Unterrichtsministerium verbietet psychologische Tests in den Schulen

Mit dem Rundschreiben Nr. 4226/P4 erlegt das Unterrichtsministerium den Generaldirektoren der Regionalen Schulämter sowie auch den Schulinspektoren der Provinzen Bozen und Trient das Verbot auf, die Schüler innerhalb der Schulen Tests bezüglich ihres psychischen und emotionalen Zustandes zu unterziehen bzw. entsprechende Fragebögen ausfüllen zu lassen. In diesem Zusammenhang wird im Rundschreiben spezifisch bestätigt: “… Die Diagnose ADHS ist daher alles andere als einfach, auch wegen einer möglichen späteren medikamentösen Behandlung, und kann in keinem Fall aufgrund von Tests erstellt werden, die innerhalb der Schulen durchgeführt werden, bzw. unter Heranziehung von Auswertungen von Fragebögen über den psychischen und emotionalen Zustand der Schüler.“

Außerdem wird im Rundschreiben bezüglich der Kurse und Konferenzen über diese Themen betont: “Es treffen auch über Parlamentsakte Meldungen darüber ein, dass für Eltern und Lehrer Kurse organisiert werden, deren Ziel es ist, im Fall von Kindern mit Verhaltens- und Lernstörungen (ADHS-Syndrom) für die Verwendung von psychoaktiven Substanzen Propaganda zu betreiben.… Angesichts der oben genannten Situation ersuchen wir Sie, den zuständigen schulischen Einrichtungen die Anordnung zu geben, dass eventuelle ähnliche Vorfälle unverzüglich dem zuständigen Regionalen Schulamt zur Kenntnis gebracht und daraufhin der dieses Schreiben verfassenden Generaldirektion gemeldet werden.“

Das Bürgerkomitee für Menschenrechte möchte dem Ministerium für diese Stellungnahme danken und seine Genugtuung darüber kundtun, dass es beschlossen hat, unsere Kinder zu schützen, nachdem ihm die Gefahr dieser Tests und somit indirekt auch die Verwendung und der Missbrach von Psychopharmaka bewusst ist.

Vor kurzem haben uns Eltern einen Fall gemeldet, dass sich in einer Schule in Südtirol eine „Lehrerin“ gemeldet hätte, die die Kinder „Zeichnungen“ anfertigen lassen sollte. In Wirklichkeit war diese vermeintliche “Lehrerin” eine Psychologin und die “Zeichnungen” waren nichts anderes als versteckte psychologische Tests. Der Vorfall ereignete sich ohne jeglichen Antrag auf ein schriftliches Einverständnis der Eltern. Unser Komitee, das sich sehr wohl des starken Drucks bewusst ist, dem es ausgesetzt ist, damit diese Screening-Aktivität weiter durchgeführt werden kann, wird weiterhin zusammen mit all denen, die gemeinsam diese Schlacht schlagen wollen, die Augen offen halten und jede anomale Situation aufzeigen, die mit den Anordnungen des Rundschreibens in Widerspruch steht.

Bürgerkomitee für Menschenrechte – Onlus
ccdubozen@gmail.com
www.ccdubozen.org






Ministerium für Unterricht, Universität und Forschung Abteilung für Unterricht


Generaldirektion für Schulahngelegenheiten, Integration, Teilnahme und Kommunikation

Dienststelle 4





Prot. Nr. 4226/P4° Rom, 7. Oktober 2008



An die Generaldirektoren der Regionalen Schulämter

deren Sitze

An den Superintendenten für die Provinz Bozen

Bozen

An den Superintendenten für die Provinz Trient

Trient

An den Schulamtsleiter für die deutschsprachigen Schulen

Bozen

An den Schulamtsleiter für die Schulen im Ladinischen Sprachraum

Bozen

An den Superintendenten für die Region Valle D'Aosta

Aosta



Betrifft : Der Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern, die unter Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität leiden



Es treffen auch über Parlamentsakte Meldungen darüber ein, dass für Eltern und Lehrer Kurse organisiert werden, deren Ziel es ist, im Fall von Kindern mit Verhaltens- und Lernstörungen (ADHS-Syndrom) für die Verwendung von psychoaktiven Substanzen Propaganda zu betreiben.

In diesem Zusammenhang soll vorausgeschickt werden, dass eine Diagnose des ADHS-Syndroms eine sehr komplexe Angelegenheit ist und die entsprechenden Zuständigkeitsbereiche von Familie, Schule und speziellen Gesundheitseinrichtungen mit einbezieht, nachdem der Aspekt der Hyperaktivität und der Unaufmerksamkeit dem Lebensumfeld des Kindes entsprechend bewertet werden muss, zumal diese Symptome nicht unbedingt mit ADHS gleichzusetzen sind, sondern auch auf seine Lebensumstände oder auf psychopathologische Ursachen zurückzuführen sein können.

Die Diagnose ADHS ist daher alles andere als einfach, auch wegen einer möglichen späteren medikamentösen Behandlung, und kann in keinem Fall aufgrund von Tests erstellt werden, die innerhalb der Schulen durchgeführt werden, bzw. unter Heranziehung von Auswertungen von Fragebögen über den psychischen und emotionalen Zustand der Schüler.

Eventuelle Untersuchungen müssen in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, unter strenger fachärztlicher Kontrolle und auf spezifischen Antrag der Familien erfolgen, nachdem den schulischen Einrichtungen ausschließlich die Meldung von abnormalen Verhaltensmustern oder Störung während des Unterrichts zusteht.

Sobald ein Fall von ADHS diagnostiziert und eine medikamentöse Behandlung verschrieben wird, muss die Verabreichung der Medikamente in der Schule unter Einhaltung der Angaben erfolgen, die in den Empfehlungen enthalten sind, welche vom Unterrichtsministerium im Einverständnis mit dem Gesundheitsministerium am 25.11.2005 festgelegt wurden und die die Richtlinien für die Definition von Eingriffen enthalten, welche zur Hilfestellung von Schülern dienen, denen während der Unterrichtszeit Medikamente verabreicht werden müssen.

Angesichts der oben genannten Situation ersuchen wir Sie, den zuständigen schulischen Einrichtungen die Anordnung zu geben, dass eventuelle ähnliche Vorfälle unverzüglich dem zuständigen Regionalen Schulamt zur Kenntnis gebracht und daraufhin der dieses Schreiben verfassenden Generaldirektion gemeldet werden.






Unterzeichnet: Der Generaldirektorstellvertreter

Sergio Scala