Misbrauchs

Wenn du, eine liebe Person oder irgendjemanden, den du kennst eine Misshandlung von Seiten der Psychiatrie erlitten hast, dann nehme Kontakt zum Bürgerkomitee für Menschenrechte auf. Wir aktivieren ihn.
Se tu, una persona cara o qualcuno che conosci ha subito abusi da parte della psichiatria, mettiti in contatto con il Comitato dei Cittadini per i Diritti umani. Ci attiveremo

venerdì 6 febbraio 2009

Psychologischer Verhaltenstest für Südtiroler Kinder

Fragestellung von Senator De Eccher in Bezug auf den Südtiroler Landesrat für Gesundheitswesen

Mit Akt Nr. 4-01100 vom 5. Februar 2009 hat Senator Cristano De Eccher in der Sitzung Nr. 144 eine Anfrage an die Minister für Arbeit, Gesundheits- und Sozialwesen und für Unterricht, Universität und Forschung gerichtet. Die Fragestellung bezieht sich auf die unerhörten Aussagen des Südtiroler Landesrats Richard Theiner in einem an Radio Südtirol gerichteten Schreiben.

Hier anschließend der Inhalt der Anfrage.

Dies die Prämissen:

• Der Südtiroler Landesrat für Gesundheitswesen hat mitgeteilt, dass das Obere Gesundheitsinstitut nach Aufstellung eines eigenen Verzeichnisses auf gesamtitalienischer Ebene ein diagnostisches Programm ausgearbeitet hat, das darauf abzielt, unter den Kindern rechtzeitig diejenigen auszumachen, die die Symptome des ADHS aufweisen, des Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndroms, eines neuen, nicht klar definierten Störungsbildes.
• Dieses diagnostische Programm sieht die Durchführung von Verhaltenstests an Kindern in der Schule vor und in der Folge die Aktivierung von konkreten Therapievorschlägen wie Psychotherapie und Verabreichung von Medikamenten.
• In Übereinstimmung mit dem gesamtstaatlichen Programm sollen diesbezügliche Zentren auch in Bozen, Meran und Brixen eingerichtet werden.
• Die Region Piemont und die autonome Provinz Trient haben sich gegen die Anwendung des Programms ausgesprochen und die Verabschiedung von gesetzlichen Maßnahmen gegen die Durchführung dieser Tests in der Schule vorgesehen.

Dies vorausgesetzt, möchte der Fragesteller wissen:
• ob es der Wahrheit entspricht, dass das Obere Gesundheitsinstitut die Existenz des ADHS-Syndroms bestätigt und infolgedessen ein diagnostisches Programm auf gesamtitalienischer Ebene formuliert hat;
• ob es der Wahrheit entspricht, dass dieses diagnostische Programm Tests vorsieht, die innerhalb der Schulen durchgeführt werden sollen, und wenn ja, wer sie ausgearbeitet hat und aufgrund welcher Kriterien;
• wie diese Tatsache beurteilt wird und ob und welche Vorkehrungen die betreffenden Minister, jeder auf seinem Zuständigkeitsbereich, zu treffen gedenken, um die diesbezügliche Meinungsfreiheit der Eltern zu garantieren.

Das Bürgerkomitee für Menschenrechte bringt den Wunsch zum Ausdruck, dass endlich Klarheit geschaffen wird hinsichtlich einer inakzeptablen Situation, die dazu führt, dass Südtirol eines der italienischen Länder mit der höchsten Verabreichungsquote von Psychopharmaka an Kinder zu werden droht.


TEST PSICOATTITUDINALI SUI BAMBINI DELL’ALTO ADIGE
Interrogazione del Senatore De Eccher sull'Assessore alla Sanità
della Provincia autonoma di Bolzano

Con l’atto n. 4-01100 del 5 febbraio 2009 nella seduta n. 144, il Senatore Cristano De Eccher ha presentato un’interrogazione ai Ministri del lavoro, della salute e delle politiche sociali e dell'istruzione, dell'università e della ricerca. L’interrogazione è volta a far luce sulle scandalose affermazioni dell’Assessore alla Sanità di Bolzano Richard Theiner in una lettera indirizzata a Radio Südtirol.
Riportiamo qui di seguito il contenuto dell’interrogazione.
Premesso che:
l'assessore alla sanità della Provincia autonoma di Bolzano ha reso noto che l'Istituto superiore di sanità, dopo l'istituzione di un apposito registro, ha predisposto un programma diagnostico nazionale rivolto ai bambini al fine di individuare tempestivamente i soggetti che presentano i sintomi dell'ADHD, sindrome da deficit di attenzione e iperattività, una sorta di nuova patologia non chiaramente definita;
detto programma diagnostico si traduce nella somministrazione di test psicoattitudinali ai bambini all'interno delle strutture scolastiche e, in seguito alla loro valutazione, l'attivazione di concrete proposte terapeutiche quali la psicoterapia e la somministrazione di farmaci;
in linea con il programma nazionale ci si propone, inoltre, di promuovere centri di riferimento a Bolzano, Merano e Bressanone;
considerando che la Regione Piemonte e la Provincia autonoma di Trento hanno manifestato contrarietà rispetto all'applicazione del programma e avrebbero, quindi, approvato una serie di misure legislative volte a contrastare la somministrazione di detti test in ambito scolastico,
l'interrogante chiede di sapere:
se corrisponda al vero che l'Istituto superiore di sanità abbia riconosciuto l'esistenza della sindrome da deficit di attenzione e iperattività (ADHD) e abbia, conseguentemente, predisposto un piano diagnostico nazionale;
se corrisponda al vero che detto piano diagnostico si articoli in test e che essi debbano essere somministrati all'interno degli istituti scolastici e, in caso affermativo, chi li abbia predisposti e in base a quali criteri;
quali siano le valutazioni del caso e se e quali provvedimenti i Ministri in indirizzo, ciascuno per quanto di competenza, intendano adottare al fine di garantire la libertà dei genitori di esprimere il proprio parere in merito.
Il Comitato dei Cittadini per i Diritti Umani auspica che finalmente possa essere fatta chiarezza su una situazione inaccettabile che sta trasformando l’Alto Adige in una delle aree a maggior utilizzo di psicofarmaci sui bambini di tutta Italia.

giovedì 5 febbraio 2009

Pius Leitner macht eine Anfrage in der Provinz über den Missbrauch von Psychopharmaka an Kindern

Nach dem Rundschreiben Nr. 4.226/P4 des Schulminister, welcher die Tests oder die relativen Fragebögen über den psychischen und emotionellen Zustand der Schüler innerhalb von den Schulen verbietet, hat der Landesrat Pius Leitner die Anfrage n. 187/09-XIV in der Provinz vorgestellt:

Massentests in den Schulen und Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder in Südtirol

Weil die Gültigkeit der Diagnose von ADHS in keiner Weise wissenschaftlich bewiesen ist, hat diese Angelegenheit auf wissenschaftlicher Ebene viele Widersprüche hervorgerufen.

▪ Der Landesrat für Gesundheitswesen Richard Theiner hat in einem Schreiben über psychopathologisches Screening in den Schulen und den Missbrauch von Psychopharmaka bei Kindern erklärt: Dieses Projekt sieht ein für das ganze Staatsgebiet und alle fachlich zu begutachtenden Kinder in gleicher Form durchzuführendes breit gefächertes diagnostisches Programm vor, um Störungen aus dem Formenkreis des ADHS und ähnliche Problematiken früher, besser und genauer zu erkennen und die Ergebnisse nach festgelegten Kriterien zu bewerten. Daraus erwachsen dann Verdachtsdiagnosen und Therapievorschlage, die von Elternberatung und schulischen Maßnahmen über gezielte funktionstherapeutische Hilfen bis zu Einzel- und Familienpsychotherapie und medikamentösen Ansätzen reichen. Die letzteren werden dabei von der Erstverabreichung an nach einem genauen Kontroll- und Visitenplan durchgeführt und ausgewertet

▪ Das Land hat in den Schulen eine Reihe von Konferenzen organisiert, im Rahmen derer die Sprecher die Gültigkeit der ADHS-Diagnose in höchsten Tönen gelobt, die Gefahr der Psychopharmaka allerdings minimalisiert haben; zur Veranstaltung Internationaler und interdisziplinärer Herbst – Seminar – Kongress für Sozialpädiatrie in Brixen (Südtirol) eingeladen wurde auch Dr. Manfred Döpfner (ein bekannter ADHS-Anhänger), was heftigen Protest seitens der Bevölkerung ausgelöst hat.

▪ Auf der Internetseite des Südtiroler Kinderdorfs befürwortet Dr. Markus Huber eine medikamentöse Behandlung, ohne im geringsten auf die Nebenwirkungen der Psychopharmaka einzugehen.

Angesichts dieser Situation ergehen an die Landesregierung folgende Fragen:

1. Wie viele öffentlichen Gelder wurden ausgegeben, um diese Reihe von Konferenzen über ADHS in den Schulen zu organisieren? Wer hat diese Konferenzen organisiert?

2. Wie viele öffentliche Gelder wurden für die Teilnahme von Dr. Manfred Döpfner ausgegeben? Wer hat seine Teilnahme organisiert?

3. Wie viele öffentlichen Gelder wurden während des Jahres 2008 für die Arbeitsgruppe der Provinz Bozen für deren ADHS-Aktivitäten ausgegeben? Wer gehört zu dieser Arbeitsgruppe?

4. Es sind weitere Initiativen zur “Information” der Bevölkerung vorgesehen, ohne eine Möglichkeit zur Ablehnung einzuräumen, die in wissenschaftlichen Kreisen über dieses Thema vorliegt. Es wurde die Möglichkeit in Erwägung gezogen, die Bevölkerung über alle Aspekte (auch über die zweifelhaften) dieses Themas zu informieren. Sofern dies der Fall ist, bitte wie?

5. Wie vielen Kindern in Südtirol im Alter von 0 bis 18 Jahren werden oder wurden im Lauf des Jahres 2008 psychoaktive Substanzen verabreicht (auch wenn nur vorübergehend oder gelegentlich)?

6. Von welchen Schulen sind im Lauf des Jahres 2008 die Kinder gekommen, denen psychoaktive Substanzen verabreicht werden oder wurden (auch wenn nur vorübergehend oder gelegentlich)? Wie viele Kinder waren es und von welcher Schule kamen sie? Bitte um Angabe der Anzahl der Kinder getrennt für jede Schule.

7. Wie viele Kinder wurden im Lauf des Jahres 2008 in den Schulen unterschiedlichen psychopathologischen Tests unterzogen, um etwaige Geisteskrankheiten oder psychische Störungen festzustellen? Bitte um Auflistung der Anzahl dieser Kinder – für jede Schule gesondert.

8. Wie hoch ist die Anzahl der Kinder, die von den Schulen im Lauf des Jahres 2008 den Gesundheitseinrichtungen mit Verdacht auf “Geisteskrankheit“ gemeldet wurden? Bitte um Auflistung der Anzahl dieser Kinder – für jede Schule gesondert.

9. Welche Vorgangsweisen werden angewendet, um von den Eltern die Einverständniserklärung zu erhalten, dass ihren Kindern psychoaktive Substanzen verabreicht werden? Werden die Eltern ausführlich über die Vorgangsweisen informiert, die zur Diagnose geführt haben, über die Nebenwirkungen, die bei Einnahme dieser Substanzen auftreten können, über alternative Therapien (wenn ja, welche?), über Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Therapie und über die Vor- und Nachteile, die zu erwägen sind, wenn überhaupt keine Therapie befolgt wird?

10. Wie vielen Kindern, die in den Südtiroler Kinderdorffamilien leben, wurden im Lauf des Jahres 2008 psychoaktive Substanzen verabreicht (auch wenn nur vorübergehend oder gelegentlich)? In welcher Kinderdorffamilie leben sie?

Bolzano: interrogazione in Provincia sugli abusi di psicofarmaci sui bambini.

Dopo la circolare n. 4226/P4, del Ministero dell'Istruzione che vieta i test o questionari relativi allo stato psichico ed emozionale degli alunni all'interno delle scuole, il consigliere provinciale Pius Leitner ha presentato l’interrogazione n. 187/09-XIV in Consiglio Provinciale.

Screening nelle scuole e
somministrazione di psicofarmaci ai bambini dell’Alto Adige

Nonostante non esista alcuna dimostrazione scientifica della validità della diagnosi di ADHD e la questione abbia sollevato molte controversie in campo scientifico.

▪ L'Assessore alla Sanità Richard Theiner, in una lettera sugli screening psicopatologici nelle scuole e l'abuso di psicofarmaci sui bambini, ha dichiarato: Questo progetto prevede le varie competenze necessarie, per l'intero territorio nazionale, al fine di analizzare tutti i bambini nella stessa forma attuando un ampio programma di diagnostica per trovare il più precocemente e più velocemente possibile i disturbi nell’ambito dell’ADHD e problemi simili e per pronosticare i risultati in base a criteri stabiliti. In seguito, in base a questa sospetta diagnosi e alla terapia consigliata, si daranno consigli ai genitori e alla scuola per azioni mirate ad iniziare l’assistenza individuale, la psicoterapia familiare e i farmaci

▪ La Provincia ha organizzato una serie di conferenze nelle scuole in cui i relatori decantavano la validità della diagnosi di ADHD e minimizzavano la pericolosità degli psicofarmaci, e ha invitato il dott. Manfred Döpfner (noto fautore dell’ADHD) al convegno Internationaler und interdisziplinärer Herbst – Seminar – Kongress für Sozialpädiatrie in Brixen (Südtirol) suscitando la protesta dei cittadini.

▪ Nel sito del Südtiroler Kinderdorf, il dott. Markus Huber promuove la terapia farmacologia senza menzionare minimamente gli effetti collaterali degli psicofarmaci.

Ciò considerato, si chiede alla Giunta provinciale:

1. Quanti soldi pubblici sono stati spesi per organizzare questa serie di conferenze sull’ADHD nelle scuole? Chi ha organizzato le conferenze?

2. Quanti soldi pubblici sono stati spesi per la partecipazione del dott. Manfred Döpfner? Chi ha organizzato la sua partecipazione?

3. Nel corso del 2008, quanti soldi pubblici sono stati spesi per il gruppo di lavoro sull’ADHD della Provincia di Bolzano? Chi fa parte di questo gruppo di lavoro?

4. Sono previste altre iniziative volte a “informare” la popolazione senza dare spazio al dissenso presente nella comunità scientifica su questo tema. È stata presa in considerazione la possibilità di informare la popolazione su tutti gli aspetti (anche quelli critici) di questa tematica. Se sì, come?

5. Nel corso del 2008, quanti sono i bambini (0-18 anni) dell’Alto Adige a cui vengono o sono state somministrate sostanze psicoattive (anche se solo temporaneamente o saltuariamente)?

6. Nel corso del 2008, da quali istituti scolastici sono arrivati i bambini a cui vengono o sono state somministrate sostanze psicoattive (anche se solo temporaneamente o saltuariamente)? Quanti bambini sono e da quale istituto scolastico provengono. Si prega di indicare il numero di bambini suddiviso per ciascuna scuola.

7. Nel corso del 2008, a quanti bambini sono stati somministrati test psicopatologici di qualsiasi genere all’interno delle scuole al fine di determinare la presenza di qualsiasi malattia o disturbo mentale? Si prega di indicare il numero di questi bambini, per ogni istituto scolastico.

8. Nel corso del 2008, qual è il numero di bambini segnalati dalle scuole alle strutture sanitarie per una presunta “malattia mentale”? Si prega di indicare il numero di questi bambini, per ogni istituto scolastico.

9. Quali sono le procedure utilizzate per il consenso informato dei genitori in caso di somministrazione di sostanze psicoattive? I genitori vengono informati esaurientemente sulle procedure che hanno portato alla diagnosi, sugli effetti collaterali della somministrazione di tali sostanze, sulle terapie alternative (e se si, quali sono?), sui vantaggi e svantaggi della terapia proposta e sui vantaggi e svantaggi derivanti dal non seguire nessuna terapia?

10. Nel corso del 2008, quanti sono i bambini ospitati nelle case famiglia dell’Alto Adige a cui vengono somministrate sostanze psicoattive (anche se solo temporaneamente o saltuariamente)? In quale casa famiglia vivono?